Neue Studie: Aus­wirkung von Beteiligung an Koalition auf Partei­mitgliederschaft

Eine neue Studie zeigt, dass kleinere Koalitions­partner besonders viele Mitglieder verlieren und programmatische Differenzen innerhalb von Kabinetten diesen Rückgang zusätzlich verstärken.

Marc Debus, Michael Imre (Universität Wien) und Hanna Bäck (Universität Lund) unter­suchen in einer Studie, wie sich die Beteiligung an einer Koalition auf die Partei­mitgliederschaft auswirkt. Über­prüft wurde dies anhand eines neuen Datensatzes. Die Auswertungen zeigen, dass kleinere Koalitions­partner deutlich mehr Mitglieder verlieren als Parteien, die allein regieren. Darüber hinaus steht eine zunehmende programmatische Distanz innerhalb des Kabinetts in wirtschaft­lichen Fragen in Zusammenhang mit einer sinkenden Mitgliederzahl der jeweiligen Regierungs­parteien.

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