Foto: Andreas Bayerl

Zulassungs­test M.Sc. Psychologie

Optionales Zulassungs­kriterium

Der Zulassungs­test findet  am 24. Mai 2019, um 17:00 Uhr an der Universität Mannheim statt. Eine Anmeldung ist bis zum 23.5.2019, 12 Uhr möglich. Die E-Mails mit Informationen zum Raum, mitzubringenden Materialien etc. werden am 23.5.2019 verschickt.

Der Zulassungs­test gilt als optionales Auswahlkriterium zur zusätzlichen Feststellung der fach­lichen Eignung für die oben genannten Master­studien­gänge. Voraussetzung für die Bearbeitung sind Kenntnisse aus einem Bachelor-Studien­gang in Psychologie oder einem gleichwertigen Abschluss.

Der Test dauert 90 Minuten und umfasst 160 Items. Das Antwortformat ist multiple-choice mit 5 Antwortalternativen, von denen genau eine richtig ist. Der Test ist kostenlos.

Bewerberinnen und Bewerber, die an dem Zulassungs­test teilnehmen, können bis zu 10 Zusatzpunkte erwerben. Notwendige Voraussetzung für die Vergabe von Zusatzpunkten ist, dass der Anteil der richtig beantworteten Testaufgaben mindestens 30% der maximal erreichbaren Punktzahl entspricht.

Das Ergebnis des Zulassungs­tests gilt nur für das aktuelle Vergabe­verfahren und ist nicht auf das Folgejahr übertragbar. Eine wiederholte Teilnahme am Zulassungs­test ist möglich. Eine Anmeldung ist bis zum 23.5.2019, 12 Uhr möglich.

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    • Berechnung der anrechenbaren Zusatzpunkte

      Die Anzahl der Zusatzpunkte wird auf der Grundlage der individuellen Leistung relativ zu der Verteilung der Punktzahlen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Jahrgangs festgelegt, deren Anzahl korrekter Antworten mindestens 30% der maximal erreichbaren Punktzahl entspricht. Hierzu werden die Testleistungen dieser Teilnehmerinnen und Teilnehmer in aufsteigender Reihenfolge angeordnet. Die Prozentränge der Testleistungen werden in 10 Intervalle eingeteilt, die den besten 10% (Prozentränge >90), den zweitbesten 10% (Prozentränge >80 bis 90) etc. entsprechen. Die Anzahl der Zusatzpunkte richtet sich nach dem Intervall, in das die individuelle Testleistung fällt:

      Prozentränge >90: 10 Zusatzpunkte
      Prozentränge >80 bis 90: 9 Zusatzpunkte
      Prozentränge >70 bis 80: 8 Zusatzpunkte
      Prozentränge >60 bis 70: 7 Zusatzpunkte
      Prozentränge >50 bis 60: 6 Zusatzpunkte
      Prozentränge >40 bis 50: 5 Zusatzpunkte
      Prozentränge >30 bis 40: 4 Zusatzpunkte
      Prozentränge >20 bis 30: 3 Zusatzpunkte
      Prozentränge >10 bis 20: 2 Zusatzpunkte
      Prozentränge 0 bis 10: 1 Zusatzpunkt

      Entsprechen die erzielten Punktzahlen nicht exakt den o.g. Prozentranggrenzen, so wird für eine Punktzahl, die auf einer Prozentranggrenze liegt, grundsätzlich die höhere Zahl der Zusatzpunkte vergeben.

    • Welche Bereiche werden abgefragt?

      Der Test fragt grundlegendes Wissen aus den Grundlagen, Methoden und Anwendungs­bereichen der Psychologie ab. Dazu gehören folgende Fächer:

      • Statistik
      • Grundlagen der Diagnostik
      • Allgemeine Psychologie I + II (Denken, Sprache, Gedächtnis, Lernen, Motivation, Emotion, Wahrnehmung)
      • Biologische Psychologie
      • Entwicklungs­psychologie
      • Differentielle Psychologie und Persönlichkeits­psychologie
      • Sozialpsychologie
      • Arbeits- und Organisations­psychologie
      • Markt- und Werbepsychologie
      • Klinische Psychologie
      • Pädagogische Psychologie
    • Beispielitems

      1. Wie wird die Korrelation eines Items mit der Skala, zu der es gehört, genannt?
      a) Trennschärfe
      b) Item­schwierigkeit
      c) Kovarianz
      d) Cronbachs Alpha
      e) Beta-Zusammenhang

      2. Wie nennt man den Unterschied zwischen retinalen Abbildern im linken und rechten Auge?
      a) Emmertsche Ungleichheit
      b) Müller-Lyer-Differenz
      c) Ponzo-Täuschung
      d) Querdisparität
      e) Relative Perspektive

      3. Was beschreibt die kognitive Triade bei der Depression (Beck, 1979)?
      a) Das Zusammenspiel von Ereignis, Kognition und Affekt
      b) Den Zusammenhang von Schmerz, Schmerzwahrnehmung und Emotion
      c) Missglückte Trauerarbeit und dadurch entstehende Frustration, Selbstverachtung und Selbstbeschuldigung
      d) Negative Ansichten über sich selbst, die Umwelt und die Zukunft
      e) Willkürliche Schlüsse, selektive Abstraktion und Übergeneralisierung