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Neu Studie: Soziale Interaktions­vermeidung im Arbeits­alltag

Jette Völker und Julia Iser-Potempa zeigen, dass soziale Interaktions­vermeidung im Arbeits­alltag zwar als Selbstregulation gedacht sein kann, jedoch mit geringerer Gelassenheit und Fokussierung einhergeht.

In ihrer Studie, veröffentlicht im European Journal of Work and Organizational Psychology, unter­suchen Jette Völker und Julia Iser-Potempa, ob tägliches Meiden sozialer Interaktionen am Arbeits­platz eine bewusste, selbstregulatorische Strategie sein kann. In einer Tagebuchstudie mit 204 Beschäftigten zeigte sich, dass Interaktions­vermeidung zwar durch bestimmte erwartete Arbeits­anforderungen ausgelöst wird, jedoch eher mit ungünstigen Folgen wie geringerer Gelassenheit und Fokussierung einhergeht. Die Ergebnisse tragen zur Weiter­entwicklung von Theorien zu interpersonellem Rückzug bei.

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