Neu Studie: Soziale Interaktionsvermeidung im Arbeitsalltag

Bild: Maximilian Mester, S. Kay
In ihrer Studie, veröffentlicht im European Journal of Work and Organizational Psychology, untersuchen Jette Völker und Julia Iser-Potempa, ob tägliches Meiden sozialer Interaktionen am Arbeitsplatz eine bewusste, selbstregulatorische Strategie sein kann. In einer Tagebuchstudie mit 204 Beschäftigten zeigte sich, dass Interaktionsvermeidung zwar durch bestimmte erwartete Arbeitsanforderungen ausgelöst wird, jedoch eher mit ungünstigen Folgen wie geringerer Gelassenheit und Fokussierung einhergeht. Die Ergebnisse tragen zur Weiterentwicklung von Theorien zu interpersonellem Rückzug bei.