Fortbildung: Herzratenvariabilität (HRV) in der psychologischen Interventions­forschung

Der Lehr­stuhl für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung, IN-CARE Institut, an der Universität Mannheim in Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm lädt herzlich zu einer zweitägigen Fortbildung zum Einsatz von Herzratenvariabilität (HRV) in der psychologischen Interventions­forschung ein.

Montag 7. und Dienstag, 8. September 2026 

Grundlagen, Datenanalyse und Best Practice mit Kubios 

Der Lehr­stuhl für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung, IN-CARE Institut, an der Universität Mannheim in Kooperation mit der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Ulm lädt herzlich zu einer zweitägigen Fortbildung zum Einsatz von Herzratenvariabilität (HRV) in der psychologischen Interventions­forschung ein. 

Die Veranstaltung richtet sich an Doktorand*innen, Junior­professor*innen, Professor*innen sowie wissenschaft­liche Mitarbeitende mit Interesse an HRV-Forschung in der Klinischen Psychologie, Gesundheits­psychologie und Psychosomatik. 

Maße der HRV werden in einer Vielzahl von Anwendungs­szenarien verwendet, wie beispielsweise als trans­diagnostischer Biomarker für Symptomlast, Prädiktor von Psychotherapierfolg, oder als Reaktivitäsmaß in experimentellen Settings. Die Maße der Herzratenvariabilität gelten heute als einer der sensitivsten Indikatoren für die zentralnervöse Regulations­fähigkeit (Zentrales Autonomes Netzwerk & Autonomen Nerven­systems (ANS)) und erlaubt dadurch u. a. objektivierte Einblicke in psychophysiologische Prozesse der Stressverarbeitung und Emotions­regulation in verschiedenen Kontexten, aber auch in die Schnittstellen zu metabolischen und immunologischen Prozessen, welche psychische Gesundheit ebenfalls beeinflussen.   

Dr. Marc N. Jarczok ist ein international anerkannter Experte auf dem Gebiet der Psychophysiologie und klinischen Psychopathologie mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Erforschung des Autonomen Nerven­systems. Als Leiter Methoden und der AG Klinisch-Experimentelle Stressforschung an der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitäts­klinikums Ulm verfügt er über langjährige Erfahrung in der methodischen Qualitätssicherung und statistischen Modellierung komplexer physiologischer Daten. Seine Expertise in der Anwendung der HRV als klinischer Marker spiegelt sich in zahlreichen Publikationen sowie seiner Gutachter­tätigkeit in internationalen Forschungs­konsortien wider. 

Inhalte der Fortbildung 

Tag 1 – Grundlagen und Einführung 

  • Einführung in die HRV-Forschung
  • Physiologische und anatomische Grundlagen
  • Relevante HRV-Parameter und Normwerte
  • Studien­design und Datenerhebung
  • Artefakterkennung und Datenbereinigung
  • Methodische Herausforderungen und Qualitätskriterien 

Tag 2 – Best Practice und praktische Anwendung 

  • Analyse eigener Datensätze
  • Einführung in die Arbeit mit der Software Kubios
  • Praktische Auswertung und Interpretation
  • Diskussion typischer Fehlerquellen
  • Hands-on-Sessions und Austausch zu Forschungs­projekten 

Organisatorische Hinweise 

  • Maximale Teilnehmerzahl: 25 Personen
  • Mindest­teilnehmerzahl: 10 Personen
  • Vergabe der Plätze nach dem Prinzip „First Come, First Serve“
  • Bitte eigenen Laptop mitbringen
  • Es sind keine Vor­kenntnisse erforderlich
  • Fortbildungs­sprache: Deutsch

Zeiten

  • Montag, 10–17 Uhr
  • Dienstag, 9–16 Uhr 

Teilnahmegebühren 

  • Vergünstigter Tarif für Doktorand:innen (und auf Anfrage): 120 €
  • Regulär: 150 € 

Veranstaltungs­ort 

IN-CARE, Lehr­stuhl für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung, Universität Mannheim, Willy-Brandt-Platz 1, Mannheim 

Anmeldung 

Anmeldung über: info.incareuni-mannheim.de / Betreff: „Anmeldung HRV Workshop“ 

Veranstalter 

Lehr­stuhl für Klinische Psychologie, Interaktions- und Psychotherapieforschung, IN-CARE Institut, Fakultät für Sozial­wissenschaften, Universität Mannheim 

Zurück