Forscherin aus Harvard sucht Zuflucht an der Universität Mannheim

Die an der Harvard University promovierte Forscherin Eirliani Abdul Rahman wechselte Anfang März dank einer Förderung der Baden-Württemberg Stiftung an die Universität Mannheim. Das Programm für internationale Wissenschafts­freiheit unter­stützt sie mit rund 1,8 Millionen Euro und ermöglicht ihr einen sechsjährigen Aufenthalt am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES).

Die aus Singapur stammende Forscherin Dr. Eirliani Abdul Rahman erlangte weltweite Bekanntheit, als sie 2022 aus dem Trust and Safety Council von Twitter zurücktrat – aus Protest gegen den rasanten Anstieg von Hassrede nach der Über­nahme der Plattform durch Elon Musk. Zu diesem Zeitpunkt war sie an der Harvard University und absolvierte dort ein Promotions­programm im Bereich Public Health. Mit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung im Januar 2025 und angesichts zunehmender Bedrohungen der Wissenschafts­freiheit bewarb sich die Sozial­wissenschaft­lerin im Juli 2025 mit Unter­stützung der Universität Mannheim um eine Förderung der Baden-Württemberg Stiftung, um nach Deutschland zu kommen. Mit Erfolg: Seit Anfang März kann sie ihre Forschung hier fortführen.

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