DE / EN

Neue Studie zur Bundestagswahl 2021

Neue Studie von Leonie Rettig und Lukas Isermann zeigt, dass Geschlechts- und Altersähnlichkeit zwischen Wählenden und Kandidierenden in der Regel keinen messbaren Einfluss auf die Wahlentscheidung hat.

Eine aktuelle Studie von Leonie Rettig und Lukas Isermann zur Bundestagswahl 2021 unter­sucht, ob Wählerinnen und Wähler Kandidierende bevorzugen, die ihnen im Geschlecht oder Alter ähneln. Auf Basis verknüpfter Wahl- und Kandidatendaten zeigt sich trotz intensiver öffentlicher Debatten kein genereller Effekt von Geschlechts- oder Altersähnlichkeit auf die Wahlentscheidung. Altersähnlichkeit wirkte nur in Teil­gruppen: Jüngere linke Wählende unter­stützten eher jüngere Kandidierende, jüngere rechte eher ältere. Die Ergebnisse zeigen die Grenzen identitäts­basierter Wahlmotive in realen Wahlsituationen.

Zurück