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Neue Studie: Kausalinferenz in der Ostrakismusforschung

Die Publikation erläutert, warum die explizite Definition eines kausalen Estimanden eine zentrale Voraussetzung für valide nicht-experimentelle Analysen von real erlebtem Ausgeschlossensein darstellt.

Die Publikationvon Olga Stavrova und Kolleg*innen adressiert eine zentrale methodische Herausforderung der Ostrakismusforschung: Wie lassen sich kausale Schlüsse zu real erlebtem Ausgeschlossensein ziehen, ohne auf Experimente zurückzugreifen? Ausgehend vom etablierten Kausalinferenz-Framework zeigt der Artikel, warum die explizite Definition eines kausalen Estimanden ein entscheidender Schritt ist. Anhand eines anschaulichen Beispiels wird erläutert, was ein Estimand ist, wie er definiert wird und warum er für valide Analysen unverzichtbar ist. Der Beitrag stärkt damit die konzeptionelle Präzision nicht-experimenteller Forschung zu Ostrakismus.

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