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NAKO-Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Rauchen und Depression

Eine Forschungs­gruppe unter Leitung des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim hat erstmals innerhalb der NAKO-Gesundheits­studie einen Zusammenhang zwischen Zigarettenkonsum und Depressionen bestätigt.

Eine Auswertung derNAKO-Gesundheits­studiebelegt erstmals innerhalb der deutschen Kohorte, dass sowohl aktuelle als auch ehemalige Raucher*innen deutlich höheres Depressionsauftreten über die Lebens­zeit aufweisen als Nie-Rauchende, mit besonders ausgeprägten Unter­schieden im Alter zwischen 40 und 59 Jahren. Die Analyse zeigt darüber hinaus eine dosisabhängige Beziehung zwischen Zigarettenkonsum und depressiven Symptomen sowie positive Effekte eines längeren Rauchstopps auf die psychische Gesundheit. Die Forschenden betonen die Bedeutung von Rauchvermeidung und Entwöhnung zur Förderung mentaler Gesundheit und planen weiterführende Analysen zur Klärung der zugrunde liegenden Mechanismen.

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