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Tabea Bucher-Koenen in Renten­kommission berufen

Am Mittwoch, den 17. Dezember 2025, gab die Bundes­regierung die Besetzung ihrer angekündigten Renten­kommission bekannt. Insgesamt 13 Expert*innen sollen bis spätestens Juni 2026 ein Bündel von Maßnahmen vorschlagen, das das Renten­system zukunftsfest und generationen­gerecht macht.

Den Vorsitz der neu gebildeten Kommission, deren Mitglieder durch CDU und SPD vorgeschlagen wurden, übernehmen der frühere Vorstandsvorsitzende der Bundes­agentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, und die Rechts­wissenschaft­lerin und Hochschul­lehr­erin an der Deutschen Universität für Verwaltungs­wissenschaften Speyer, Prof. Dr. Constanze Janda. 

Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, Professorin für Finanz­märkte an der Universität Mannheim und Leiterin des Forschungs­bereichs „Altersvorsorge und nachhaltige Finanz­märkte“ am ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschafts­forschung , ist ebenfalls Teil der hochkarätig besetzten Kommission.

„Ich freue mich sehr über die Nominierung für die Renten­kommission und bin davon überzeugt, meine Expertise dort aktiv einbringen zu können“, sagt Tabea Bucher-Koenen zu der Entscheidung. 

„Die Berufung von Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen unter­streicht die Exzellenz und gesellschaft­liche Relevanz der Mannheimer Forschung. Als ausgewiesene Rentenexpertin bringt sie evidenz­basierte Perspektiven in eine anspruchsvolle Reformdebatte ein – zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf ihre Impulse in der Kommission“, sagt Prof. Dr. Thomas Fetzer, Rektor der Universität Mannheim.

„Ihre Expertise in Household Finance und Altersökonomie wird die Kommissionsarbeit bereichern. Als Fakultät sind wir stolz und gratulieren herzlich“, so Joachim Lutz, Präsident und Dekan der Mannheim Business School.

„Die Renten­versicherung muss reformiert werden, um eine nachhaltige Finanzierung mit der Sicherung eines guten Lebens­standards im Alter zu verbinden. Der von der Regierung eingesetzten Kommission kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Wir gratulieren Tabea Bucher-Koenen zu ihrer Berufung in die Kommission und wünschen ihr für diese verantwortungs­volle Aufgabe viel Erfolg“, so Prof. Achim Wambach, PhD, Präsident des ZEW und Professor für Volkswirtschafts­lehre an der Universität Mannheim. 

Laut Aussage der Bundes­regierung soll die eingesetzte Renten­kommission eine zentrale Rolle bei der Gestaltung der zukünftigen Rentenpolitik in Deutschland spielen. Die Kommission soll die flexiblen Über­gänge in die Rente weiterentwickeln und dabei stärker lange Beitragszeiten und einen frühen Eintritt ins Erwerbsleben berücksichtigen. Zudem soll die Runde Vorschläge für eine Verlängerung von der Lebens­arbeits­zeit vorlegen. 

Die Forschungs­schwerpunkte von Tabea Bucher-Koenen liegen auf dem Gebiet der Finanzen privater Haushalte (Household Finance), der Altersökonomie und des demografischen Wandels. Insbesondere beschäftigt sie sich mit privaten und staatlichen Renten­systemen, langfristigen Finanz­entscheidungen und finanz­ieller Bildung. 

  • Text in Leichter Sprache

    Am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, hat die Bundes­regierung etwas Wichtiges bekannt gegeben.
    Sie hat gesagt, wer in der neuen Renten­kommission mitarbeitet.

    In der Renten­kommission arbeiten 13 Fach­leute.
    Sie sollen bis Juni 2026 Vorschläge machen.
    Die Vorschläge sollen helfen, die Rente in Deutschland für die Zukunft sicher zu machen.
    Dabei sollen junge und ältere Menschen gerecht behandelt werden.

    Die Renten­kommission hat zwei Vorsitzende:

    • Frank-Jürgen Weise. Er war früher Chef der Bundes­agentur für Arbeit.
    • Prof. Dr. Constanze Janda. Sie ist Rechts­wissenschaft­lerin und Hochschul­lehr­erin in Speyer.

    Die Mitglieder der Kommission wurden von CDU und SPD vorgeschlagen.

    Auch Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen gehört zur Renten­kommission.
    Sie ist Professorin für Finanz­märkte an der Universität Mannheim.
    Außerdem leitet sie einen Forschungs­bereich am ZEW.
    Das ZEW ist ein großes Forschungs­institut für Wirtschaft.

    Tabea Bucher-Koenen sagt:
    „Ich freue mich sehr, dass ich in die Renten­kommission berufen wurde.
    Ich bin sicher, dass ich mein Wissen dort gut einbringen kann.“

    Der Rektor der Universität Mannheim, Prof. Dr. Thomas Fetzer, sagt:
    Die Berufung zeigt, wie wichtig und gut die Forschung in Mannheim ist.
    Tabea Bucher-Koenen ist eine Expertin für Renten.
    Ihre Arbeit hilft heutigen und zukünftigen Generationen.

    Auch die Mannheim Business School gratuliert.
    Ihr Präsident und Dekan Joachim Lutz sagt:
    Die Fach­kenntnisse von Tabea Bucher-Koenen sind sehr wertvoll für die Kommission.

    Der Präsident des ZEW, Prof. Achim Wambach, sagt:
    Die Rente muss reformiert werden.
    Ziel ist eine sichere Finanzierung und ein gutes Leben im Alter.
    Die Renten­kommission spielt dabei eine sehr wichtige Rolle.

    Die Bundes­regierung sagt:
    Die Renten­kommission soll die zukünftige Rentenpolitik mitgestalten.
    Sie soll Vorschläge machen für:

    • einen flexiblen Über­gang in die Rente
    • die Berücksichtigung von langen Arbeits­zeiten
    • einen frühen Start ins Berufsleben
    • eine mögliche Verlängerung der Zeit, in der Menschen arbeiten

    Tabea Bucher-Koenen forscht zu folgenden Themen:

    • Finanzen von privaten Haushalten
    • Rente und Altersvorsorge
    • demografischer Wandel (also wie sich die Bevölkerung verändert)

    Sie beschäftigt sich besonders mit:

    • staatlichen und privaten Renten­systemen
    • langfristigen Geldentscheidungen
    • finanz­ieller Bildung
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