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Selbstkontrollkapazität

Erfassung, Aus­wirkung, Förderung

Eine Vielzahl an Studien hat gezeigt, dass die erfolgreiche Ausübung von Selbstkontrolle von der Verfügbarkeit einer eindimensionalen exekutiven Ressource abhängt. Weitere Studien erbrachten, dass (a) die Kapazität der exekutiven Ressource durch regelmäßige Selbstkontrolle (z.B. Regulierung finzanzieller Ausgaben) gesteigert werden kann und (b) höhere kognitive Prozesse (logisches Folgern, Entscheidungen treffen) von derselben Ressource abhängen. In dem Projekt wird die Hypothese unter­sucht, dass auch regelmäßiges komplexes Denken, das höhere kognitive Prozesse beinhaltet, die exekutive Ressource trainiert und dadurch nicht direkt trainierte Selbstkontrollleistungen verbessert. Außerdem wird die Rolle der Verfügbarkeit von Glukose im Blutstrom für verbesserte Selbstkontrollleistungen unter­sucht.

Beteiligte Personen


  • Alexander Bertrams (Universität Mannheim, Projektleitung)
  • Prof. Dr. Oliver Dickhäuser (Universität Mannheim)
  • Dr. Stephan Kröner (Universität Erlangen-Nürnberg)


Art des Projekts


Drittmittel­projekt


Finanzierung


STAEDTLER-Stiftung


Ausgewählte Publikationen


  • Bertrams, A. & Dickhäuser, O. (2009). Messung dispositioneller Selbstkontroll-Kapazität: Eine deutsche Kurzform der Self-Control Scale (SCS-K-D). Diagnostica, 55, 2–10.