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Schule macht stark – SchuMaS

Der sozioökonomische Status von Kindern und Jugendlichen ist in Deutschland nach wie vor bedeutend für die individuellen Bildungs­verläufe. Deshalb haben Bund und Länder die Initiative „Schule macht stark“ (SchuMaS) ins Leben gerufen. Ziel der bundes­weiten Initiative ist die Unterstützung von Schulen in sozial herausfordernder Lage. Hierfür arbeiten Wissenschaft und Schulpraxis kooperativ zusammen und entwickeln gemeinsame Maßnahmen, um bessere Bildungs­chancen für sozial benachteiligte Schüler*innen zu ermöglichen.

Teil der Initiative ist ein bundes­weiter interdisziplinärer Forschungs­verbund an insgesamt 13 Standorten, unter Gesamtkoordination des Leibniz-Institutes für Bildungs­forschung und Bildungs­information (DIPF). 

An der Universität Mannheim ist eins von vier bundes­weiten SchuMaS-Regionalzentren verortet, welche die Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft bilden. Das Mannheimer Regionalzentrum begleitet ca. 50 Schulen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern sowie im Saarland . Ziel ist es, ausgehend vom individuellen Entwicklungs­bedarf der Schule, Konzepte und Strategien der vier SchuMaS-Handlungs­felder in Entwicklungs­maßnahmen an den Schulen zu überführen. Die vier Handlungs­felder sind: 

  • Unterrichts­entwicklung in Deutsch und Mathematik
  • Professionalisierung des pädagogischen Personals
  • Schul­entwicklung und Führung
  • Außer­unterrichtliches Lernen und Sozialraum­orientierung

Durch eine iterative Vorgehensweise werden diese Maßnahmen stetig weiterentwickelt. Die individuellen Bedarfe der Schulen werden hierdurch ebenfalls immer wieder angepasst.

Um eine nachhaltige Wirkung über die Projektlaufzeit hinaus zu gewährleisten, werden regionale Schul­netzwerke etabliert. Die beteiligten Schulen werden hierfür in gemeinsamen Schulverbünden organisiert, die unter anderem einen Austausch über Herausforderungen, Erfahrungen und Best-Practice Beispiele ermöglichen.