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Veranstaltungen

Der Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie bietet Lehr­veranstaltungen auf Bachelor- und Master­ebene an. Vorlesungs- und Seminartermine erhalten Sie als eingeschriebene Studierende über das Portal2

Abschlussarbeiten

  • Informationen zur Vergabe von Abschlussarbeiten

    Am Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie bieten wir jedes Semester Themen für Abschlussarbeiten an. Dabei gibt es jeweils im April und im Oktober eine Frist, zu der Sie sich auf die jeweiligen Themen für das nachfolgende Semester bewerben können. Die Bewerbungs­frist für das HWS 21/22 ist der 15.04.2021, die Bewerbungs­frist für das FSS 22 ist der 15.10.2021

    Senden Sie dafür eine einseitige Bewerbung für das jeweilige Thema (Bewerbungen für mehrere Themen sind ebenfalls möglich) als PDF an lsgesund uni-mannheim.de. Ihre Bewerbung sollte folgende Aspekte beinhalten:

    • Informationen zu Ihnen (Name, Semester, wann Sie Ihre Arbeit schreiben möchten, Kontakt­möglichkeiten)
    • Ihre bisherigen Berührungs­punkte mit Gesundheitspsychologie (nennen Sie bitte auch, welche Veranstaltungen Sie bereits besucht haben)
    • Motivation für eine Abschlussarbeit am Lehr­stuhl für Gesundheitspsychologie/ das konkrete Thema

    Innerhalb von drei Wochen erhalten Sie von uns eine Nachricht über die Entscheidung bezüglich der Vergabe der Abschlussarbeiten. Anschließend haben Sie eine weitere Woche Zeit, um sich verbindlich für das Schreiben Ihrer Abschlussarbeit an unserem Lehr­stuhl zu entscheiden.

     

  • Bachelor­arbeiten

    • Bitte geben Sie ein Exposé von etwa drei bis fünf Manuskriptseiten im APA-Stil vor der Datenerhebung bei der Betreuerin der Arbeit ab. Ihr Exposé soll den theoretischen Hintergrund, die Hypothesen und deren Herleitung sowie den methodischen Ansatz vorstellen. Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Korrektur beziehungs­weise Rückmeldung ein.
    • Die Bachelor­arbeit schreiben Sie in der Form eines wissenschaft­lichen Artikels auf Deutsch oder Englisch nach APA-Stil. Die Länge der Arbeit, inklusive Referenzen und Grafiken und exklusive Anhang sollte den Umfang von 25 Seiten nicht überschreiten.
    • Vor der Abgabe der Arbeit können Sie drei Seiten Ihrer Arbeit, zum Beispiel die Hypothesen, den Auszug aus der Einleitung und den Auszug aus dem Ergebnisteil, bei der Betreuerin abgeben, um eine ausführliche Rückmeldung zu erhalten. Bitte planen Sie auch hier ausreichend Zeit ein (ca. 1–2 Wochen).

    Hinweise Bachelor­arbeiten

  • Master­arbeiten

    • Sie präsentieren den theoretischen Hintergrund, die Hypothesen und deren Herleitung sowie den methodischen Ansatz vor der Datenerhebung im Forschungs­kolloquium Gesundheitspsychologie.
    • Sie geben ein Exposé von etwa fünf bis sieben Manuskriptseiten im APA-Stil vor der Datenerhebung an die Betreuerin der Arbeit ab. Im Exposé stellen Sie den theoretischen Hintergrund, die Hypothesen und deren Herleitung sowie den methodischen Ansatz vor. Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Korrektur beziehungs­weise Rückmeldung ein.
    • Vor der Abgabe der Arbeit können Sie fünf Seiten der Arbeit, zum Beispiel die Hypothesen, den Auszug aus der Einleitung und den Auszug aus dem Ergebnisteil, bei der Betreuerin abgeben, um eine ausführliche Rückmeldung zu erhalten.

Mögliche Themen für Bachelor- und Master­arbeiten:

Im HWS 21/22 (Bewerbungs­frist 15.04.2021) bieten wir die folgenden Themen für Abschlussarbeiten an. Bei Fragen rund und die Abschlussarbeiten wenden Sie sich bitte an Frau Kühner-Knaup (kuehner-knaup uni-mannheim.de).

Sofern nicht anders angegeben, werden die Themen jeweils an Einzelpersonen vergeben. Sollte geplant sein, dass ein Thema von einem Projektteam bearbeitet wird, ist dies explizit vermerkt. In diesen Fällen arbeiten die Teams gemeinsam an einem Oberthema und die Daten werden meist gemeinsam erhoben. Es werden jedoch individuelle Unterthemen behandelt, die Daten werden von den Team­mitgliedern selbstständig ausgewertet und es wird jeweils eine individuelle Arbeit verfasst.

What’s in a like or comment? Soziale-Medien-Nutzung und deren Einfluss auf theoretische Mechanismen der Veränderung von Ernährungs­verhalten (Master­arbeit)

  • In diesem Projekt sollen im Rahmen einer sekundären Datenanalyse subjektive und objektive Daten der Sozialen-Medien-Nutzung (z.B. subjektive Nutzungs­intensität, Anzahl und Art erhaltener Reaktionen) mit theoretischen Mechanismen der Veränderung von Ernährungs­verhalten (z.B. Einstellungen, wahrgenommene Normen) in Bezug gesetzt werden. Die Daten stammen aus einer experimentellen Interventions­studie mit Zielsetzung und Selbstüberwachung des eigenen Essverhaltens über öffentliche Instagram-Postings. Die Daten sollen mit Mehrebenenanalysen ausgewertet werden (Erfahrungen mit dieser Analysemethode sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig).

Migration und Gesundheit: Die Wirkung psychologischer Mechanismen von Sport auf Wohlbefinden und Akkulturation (Master­arbeit) 

  • Selbstwirksamkeit und die Befriedigung psychologischer Grundbedürfnisse (Kompetenz, Autonomie, soziale Eingebundenheit) sind relevante Determinanten von Akkulturation, Gesundheit und Gesundheitsverhalten. In diesem Projekt wollen wir den Effekt dieser Mechanismen auf Akkulturation und Wohlbefinden in einer Beobachtungs­studie auf täglicher Ebene untersuchen (Ecological Momentary Assessment – Erfahrung mit Mehrebenenanalysen ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig). 

„Enjoy your meal!” – But how? Positive mealtime atmosphere and nutritional health in families (Bachelor- oder Master­arbeit)

  • Positive Atmosphäre während gemeinsamen Familienmahlzeiten ist ein stabiler Prädiktor für verbesserte Ernährungs­qualität von Kindern – aber was versteht man eigentlich unter einer positiven Mahlzeitenatmosphäre? Wie entsteht sie, welche Konstrukte beschreiben sie und wie lässt sie sich am effektivsten als Interventions­ansatz nutzen? 

Commonly eating for the planet – (how) do children and parents talk about sustainable food choices? (Bachelor- oder Master­arbeit)

  • Gans zu Weihnachten – ja oder nein? Essensentscheidungen haben einen wichtigen Impact auf die eigene Gesundheit, aber auch auf die des Planeten. Wir wollen verstehen, wie sich Familien dieser Herausforderung stellen und welche besondere Rolle Kindern und Jugendlichen in der Entscheidungs­findung zukommt. 

What people don’t want to see on Instagram – Deliberate Ignorance about negative consequences of meat on social media (Bachelor- oder Master­arbeit)

  • Studien haben gezeigt, dass Personen, die viel Fleisch essen, Informationen über dessen negative Konsequenzen bewusst vermeiden. In diesem Projekt wollen wir untersuchen, ob sich dieses Phänomen auch in sozialen Medien beobachten lässt. Diese geben Ihren Nutzenden die Möglichkeit, ihre Informations­umwelt selbst zu gestalten. Zudem sollen die Mechanismen und die Folgen dieser deliberate ignorance genauer untersucht werden.

Berufsfelder

Für Psychologinnen und Psychologen mit abgeschlossenem Bachelor- und Master­studium bietet die Gesundheitspsychologie vielfältige Berufs­möglichkeiten. Dazu zählen unter anderem

  • Gesundheits­beratung und –coaching
  • Gesundheitstrainings, Prävention und Rehabilitation
  • Betriebliche, schulische und kommunale Gesundheits­förderung
  • Angebot von Aus-, Fort- und Weiterbildungen in Gesundheitspsychologie
  • Öffentlichkeits- und Medienarbeit
  • Lehre und Forschung

Eine Ausführliche Übersicht über die Tätigkeits­felder findet sich auf der Seite des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Auch die Fach­gruppe Gesundheitspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie informiert über die verschiedenen Tätigkeits­felder, unter anderem in einem kurzen Video.

Die British Psychological Society informiert neben den Tätigkeits­feldern auch über die Arbeits­bedingungen in der Gesundheitspsychologie (Englisch). Auf der Seite LearnPsychology findet sich außerdem ein Interview mit einem Gesundheitspsychologen (Englisch). 

Tipp: Der Blog Angewandte Gesundheitspsychologie ist bereits für Studierende, die mehr über die Anwendung gesundheitspsychologischer Forschung in der Praxis erfahren möchten, interessant.