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Themenvorschläge für Abschlussarbeiten

Auf dieser Seite finden Sie Themenvorschläge für Abschlussarbeiten (Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten), die meist auch im Rahmen von Forschungs­praktika bearbeitet werden können.

Nähere Informationen zu den Themen können Sie in der Sprechstunde des jeweils genannten Ansprech­partners oder auch per E-Mail erfragen. Wenden Sie sich bei Interesse jederzeit gerne an uns.

Sollten Sie einen eigenen Themenvorschlag haben, sind wir natürlich offen für Ihre Ideen. Bevorzugt betreuen wir Arbeiten aus dem Bereich der kognitions­psychologischen Grundlagenforschung, der angewandten Kognitions­psychologie oder der differentiellen Psychologie.

Dr. Martin Brandt

  • Wie wirken sich perzeptuelle Gruppierunsgeffekte auf das visuelle Kurzzeitgedächtnis aus?
  • Wie stabil sind Objektrepräsentationen bei objekt­basierter Aufmerksamkeit?
  • Gibt es einen Revelation-Effekt für nicht-episodische Gedächtnisaufgaben?
  • Welchen Effekt hat die Bearbeitung von Problemlöseaufgaben auf die Gedächtnisleistung in der freien Reproduktion?
  • Empirische Über­prüfung von Modellvorhersagen eines globalen Gedächtnis­modells.
     

Dr. Julia Groß

  • (Wann) Ist der Rückschaufehler ein Resultat von Lernprozessen?
  • Kann der Rückschaufehler verhindert oder verringert werden (Debiasing)?
  • Ist der Rückschaufehler ein stabiles Personmerkmal?
  • Zu welchen Veränderungen in einer Wissensdomäne führt die Präsentation einzelner Fakten (Seeding)?
  • Was sind die Wirkmechanismen von Trainings zur Modifikation von Aufmerksamkeits­verzerrungen?

 

Prof. Dr. Meike Kroneisen

  • Betrügerentdeckung: Tooby und Cosmides postulieren die Existenz eines hoch spezialisierten „Betrügerentdeckungs­moduls“, welches nur durch „betrügerisches“ Verhalten aktiviert wird. In einer empirischen Arbeit soll diese Hypothese genauer untersucht werden. Handelt es sich wirklich um einen evolutionär entwickelten adaptiven Mechanismus? Oder lassen sich die Ergebnisse auch durch allgemeinere Mechanismen erklären?
  • Survival Processing: Nairne und Kollegen (2007) entdeckten einen stabilen Gedächtnisvorteil für Wortmaterial, das im Kontext eines Überlebens-Szenarios präsentiert wurde. Folgt man ihrer Erklärung, so wurde das menschliche Gedächtnis in der Phylogenese der Menschheit derart geformt, dass überlebensrelevante Informationen besser behalten werden können als andere Informationen. Doch ist dies wirklich die einzige Erklärung für diese Befunde?
  • Moralische Urteile: Wann entscheiden sich Personen deontologisch zu handeln und wann utilitaristisch? Laut Greene und Kollegen (2001) triggern emotionale Prozesse deontologische Urteile und kontrolliert kognitive Prozesse führen zu utilitaristsichen Urteilen. Doch lässt sich das so grundsätzlich sagen?
  • Gedächtnis für lachende und wütende Gesichter: Wieso kann man wütende gesichter schneller entdecken, sich aber freundlcihe Gesichter besser merken? Becker und Kollegen (2011) konnten zeigen, dass es sich bei dem berühmten Face in the Crowd Effekt wahrscheinlich um eine Konfundierung handelt. Tatsächlich konnten lachende Gesichter sowohl schneller entdeckt werden, als auch besser erinnert werden.

 

Prof. Dr. Beatrice Kuhlmann

  • Quellenvergessen: Vergessen wir zunächst die Quellendetails (z. B. Sprecher) bevor wir eine Information selber vergessen oder vergessen wir das ganze Ereignis (Information + Quellen) auf einmal – und vergessen ältere Erwachsene Quellen schneller?
  • Schlaf & Gedächtnis: Wie beeinflusst die altersbedingte Veränderung des Schlafs unsere Gedächtnisleistung? (Prof. Dr. Kuhlmann)
  • Testformaterwartung: Können sich jüngere und ältere Erwachsene optimal auf ein bestimmtes Gedächtnistestformat vorbereiten? (Prof. Dr. Kuhlmann)

 

Dr. Lena Nadarevic

  • Worauf ist der Gedächtnisvorteil für emotional negative Stimuli zurückzuführen?
  • Wie werden Wahrheit und Falschheit im Gedächtnis repräsentiert?
  • Welche Kontextfaktoren beeinflussen Wahrheitsurteile?
  • Sind Moralurteile experimentell manipulierbar?

 

Dr. Monika Undorf

  • Inwieweit können Menschen ihre Kognitionen richtig einschätzen und effektiv steuern?
  • Trainings­programme für die zutreffende Einschätzung eigener Lern- und Erinnerungs­prozesse
  • Welchen Einfluss nimmt die Persönlichkeit auf die menschliche Fähigkeit, eigene Kognitionen einzuschätzen und zu steuern?