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Lehre

Die Professur für Konsumentenpsychologie und ökonomische Psychologie bietet Lehr­veranstaltungen auf Bachelor- und Master­ebene sowie im Rahmen der Doktoranden­ausbildung an. Vorlesungs-, Übungs- und Tutoriumstermine finden Sie als eingeschriebene Studierende in Portal2

  • Kurse im Bachelor

    Kurse im Bachelor

    KursnameCreditsDetailsZeitraum
    Vorlesung N1: Konsumentenpsychologie4 ECTS

    Als Konsumenten werden wir täglich mit einer Unzahl an Produkt­informationen konfrontiert. Wie verarbeiten wir diese Information und wie treffen wir Konsumentscheidungen? Welchen Einfluss haben Emotionen und Stimmungen? Welche Bedeutung hat Konsum für unsere soziale Identität?  Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die Forschung in der Konsumentenpsychologie. Aktuelle Beispiele aus Werbung und (Social) Marketing werden diskutiert.

    HWS
    Seminar O1: Ausgewählte Probleme der Markt- und Werbepsychologie4 ECTS

    ATTITUDES

    Ein zentrales Themengebiet der Konsumentenpsychologie ist die Psychologie der Einstellung. Werbende versuchen Einstellungen zu beeinflussen, sei es durch einfache Reize oder komplexe Botschaften. Ziel dieses Seminars ist es, die sozial- und allgemeinpsychologischen Grundlagen der Einstellungs­entstehung und -änderung zu vertiefen, und die Bedeutsamkeit für den Konsumentenkontext aufzuzeigen.

    JUDGMENT AND DECISION MAKING (JDM)

    Der Fokus dieses Seminars liegt auf Konsumentenbeurteilung und -entscheidungen. Es soll ein Überblick über die aktuelle Forschung auf dem Gebiet JDM gegeben werden. Zusätzlich werden Experimente im Fach­gebiet behandelt, die Basiswissen für jeden Psychologen sein sollten, Theorien und Ergebnisse im Kontext Konsumentenpsychologie diskutiert und dabei Erklärungen für Konsumentenverhalten und -entscheidungen gesucht.

    HWS
    Seminar N2: Schwerpunkte der Markt- und Werbepsychologie4 ECTS

    Das Fach der Konsumentenpsychologie befasst sich sowohl mit dem Erleben und Verhalten von Individuen, Gruppen und Organisationen in ihrer Eigenschaft als Nachfrager und Anbieter von Gütern und Dienstleistungen als auch mit den Abhängigkeiten dieses Erlebens und Verhaltens von der Gestaltung werblicher Kommunikations­maßnahmen.

    Das Seminar Schwerpunkte der Markt- und Werbepsychologie dient der Vertiefung der grundlegenden Begriffe und Methoden der Konsumentenpsychologie. Neben den wichtigsten Theorien werden zentrale empirische Befunde des Fach­gebiets vertieft, um die wissenschaft­liche und praktische Bedeutung einschätzen zu können.

    Beispielhafte Themen des Seminars:

    Entscheidungs­modelle des Kaufverhaltens,  ausgewählte werbepsychologische Aspekte der Gestaltung von Werbemitteln, Werbewirkungs­modelle, Differentielle Markt­psychologie, Symbolisches Kaufverhalten, Kunden­zufriedenheit, Marken und Imagebildung, Methoden der psychologischen Markt­forschung

     

    FSS
    Seminar O2: Ausgewählte Probleme der Markt- und Werbepsychologie II4 ECTS

    Fortsetzung der Themen aus dem Seminar O1.

    Zum erfolgreichen Bestehen müssen Seminare zu beiden angebotenen Themen (attidtudes und JDM) besucht werden.

    FSS
  • Kurse im Master

    Kurse im Master

    KursnameCreditsDetailsZeitraum
    AG2 / BD2: Vertiefung Konsumentenpsychologie und ökonomische Psychologie4 ECTS

    Die Veranstaltung gibt einen Einblick in einige ausgewählte theoretische Konzepte, die in der aktuellen konsumentenpsychologischen Forschung eine Rolle spielen (z.B. Fluency, Construal Level Theory, regulatorischer Fokus/fit, u.a.). Die Teilnehmer lesen in Kleingruppen aktuelle Forschungs­arbeiten, diskutieren diese in Bezug auf ein vorgegebenes Problem (Forschungs­frage, Anwendungs­problem) und fixieren ihre Ergebnisse in schriftlicher Form. In der Veranstaltung werden die Arbeiten der Kleingruppen zusammengetragen, diskutiert und ergänzt.

    Das Lernziel ist:

    - aktuelle Konzepte zu kennen und anwenden zu können

    - Forschungs­arbeiten zur Beantwortung eigener Fragen heranziehen zu können

    - Präzise und fokussiert schriftlich zu Fragen Stellung nehmen zu können

    - Teamarbeit

    Mit der Abgabe zufriedenstellender Hausaufgaben zu den jeweiligen Terminen ist die Veranstaltung bestanden. Teilnehmer, die eine Note möchten geben zusätzlich eine Hausarbeit ab. 

    HWS
    Seminar BK1 / BL1: Ausgewählte Themen der Konsumentenpsychologie4 ECTSKursdetailsHWS
    BK2 / BL2: Aktuelle Befunde der Konsumentenpsychologie und der ökonomischen Psychologie I/II4 ECTS

    Fortsetzung des Seminars BK1/BL1

    FSS
    BE2: Projektseminar4 ECTS pro Semester

    Im Projektseminar werden verschiedene Forschungs­themen aus der Social Cognition auf ihre Anwendung in der Konsumentenpsychologie aufgegriffen und empirisch bearbeitet. In einem ersten Schritt wird dabei die erforderliche Literatur gesichtet und diskutiert. Im nächsten Schritt sollen – ausgehend von der aktuellen Literatur –eigene Fragestellungen entwickelt werden und in empirischen Studien erforscht werden (Operationalisierung, Durchführung, Auswertung, etc.). Abschließend soll ein schriftlicher Bericht und ein Vortrag erstellt werden.

    Die genaue Themenspezifizierung wird im Seminar festgelegt. Es wird ggf. möglich sein, im HWS und FSS unterschiedliche Themen zu behandeln.

    Das Modul erstreckt sich über zwei Semester. 

     

    HWS / FSS
    AC2 / BC3: Forschungs­kolloquium4 ECTSHWS / FSS

    Abschlussarbeiten

  • Allgemeine Informationen

    Wir bieten die Betreuung von Master- und Bachelor­arbeiten zu sozial-kognitiven Themen, insbesondere im Bereich der Konsumentenpsychologie und der politischen Psychologie an. Die Themen sind so konzipiert, dass die Bearbeitung in der jeweils vorgegebenen Zeit (ab Themenfestlegung) möglich ist. Prinzipiell sind wir offen für Themenvorschläge von Ihrer Seite. 

  • Themenvorschläge

    ThemaDetailsBetreuer
    Brand Placements in Videospielen Obwohl Markenplatz­ierungen in Videospielen mittlerweile sehr oft eingesetzt werden, ist eigentlich noch ungeklärt, wie diese die Einstellung gegenüber der Marke beeinflussen. Dabei gibt es genügend Theorien und Befunde zum Einstellungs­lernen, die hier präzise Vorhersagen erlauben. Spannend ist hierbei, ob sich zum einen Evidenz für die theoretischen Prozesse finden lässt, zum anderen aber auch welche Spiel(er)-Eigenschaften dabei eine Rolle spielen. Ingendahl, Vogel & Wänke
    Phonetische Einflüsse auf Marken­bewertung Wie würdest du einen Schokoriegel benennen - KONIBA oder BONIKA? Aktuelle Forschung zeigt, dass die artikulatorischen Muster eines Wortes einen Effekt auf die Einstellung gegenüber dem Wort und dessen Objekt haben. Doch wie kommt es dazu? Und welche Randbedingungen gibt es für diesen Effekt? Ingendahl, Vogel & Wänke
    Effekte von Prototypikalität auf Einstellungen Menschen zeigen eine Präferenz für Prototypen: Typische Exemplare einer Kategorie, seien es Gesichter von Menschen oder Geländewägen - werden als positiver empfunden als außergewöhnliche Exemplare. In dieser Arbeit soll ergründet werden, welcher Mechanismus dahinter steckt, und unter welchen Bedingungen dieser Effekt kippt. Das Thema richtet sich insbesondere an Studierende mit ausgeprägtem Interesse an sozial-kognitiven oder konsumentenpsychologischen Fragestellungen. Vogel & Ingendahl
    Was steckt eigentlich hinter Default-Effekten? Egal ob Organspende, umweltbewusstes Verhalten, oder anderes: Nudging ist aus der psychologischen Forschung nicht mehr wegzudenken. Insbesondere Default-Effekte (z.B. Paunov et al., 2018) haben einen großen Einfluss auf unsere Entscheidungen. Doch obwohl Defaults super funktionieren, ist theoretisch immer noch nicht ganz klar, warum sie eigentlich funktionieren. Saubere Experimente und dazu ein kleines bisschen Statistical Modeling mit MPT-Modellen könnten da Aufschluss geben! Dieses Thema richtet sich besonders an Studierende, die sich für Konsumentenentscheidungen interessieren und über den statistischen Tellerrand der normalen ANOVA hinausschauen wollen. Keine Sorge, MPT-Modelle sind harmlos. Ingendahl & Vogel
    Physische Stärke und politische Einstellungen Aktuelle Forschung zeigt, dass körperliche Merkmale wie die physische Stärke einer Person mit der Akzeptanz von sozialer Ungleichheit zusammenhängen. Doch wie lässt sich dieser Zusammenhang erklären? Und welche Randbedingungen spielen eine Rolle? Dieses Thema richtet sich insbesondere an Studierende, die sich für politische Psychologie interessieren. Unkelbach & Wänke
    Effekte des sozialen Status auf die Wahrnehmung der sozialen Realität Der soziale Status einer Person beeinflusst neben zahlreichen Lebensentscheidungen auch das Fühlen und Denken. Darüber hinaus konnten erste Studien zeigen, dass auch die Wahrnehmung unserer Umwelt und Mitmenschen von diesem Merkmal bestimmt werden. In dieser Arbeit soll untersucht werden, wie genau der soziale Status kognitive Prozesse beeinflussen kann und ob sich diese Befunde z.B. auf den politischen Kontext übertragen lassen. Unkelbach & Wänke