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FORSCHUNGS­LEITBILD KLINISCHE PSYCHOLOGIE UND PSYCHOTHERAPIE DES KINDES- UND JUGENDALTERS

Unsere Forschung widmet sich dem Verständnis und der Verbesserung der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir streben danach, durch wissenschaft­lich fundierte Er­kenntnisse psychische Störungen besser zu verstehen, wirksame Interventionen zu entwickeln und die Versorgung zu verbessern.  

FORSCHUNGS­SCHWERPUNKTE

Klinische Phänomene 

Wir erforschen die Entstehung, Aufrechterhaltung und Behandlung von emotionalen Störungen, nichtsuizidalen Selbstverletzungen und Suizidalität bei Kindern und Jugendlichen.  

Psychotherapieforschung 

Ein Fokus liegt auf der Erforschung psychotherapeutischer Interventionen. Wir unter­suchen Prozesse, Wirksamkeit und Wirkmechanismen evidenz­basierter Therapien. Durch die Verbindung von klinischer Praxis und Forschung tragen wir zur Optimierung therapeutischer Angebote für Kinder und Jugendliche bei.

Entwicklung und Evaluation diagnostischer Instrumente 

Als Voraussetzung für eine angemessene Behandlung sind valide diagnostische Instrumente notwendig. Wir entwickeln und evaluieren diagnostische Verfahren für ein breites Spektrum psychischer Störungen.

Forschungs­ziele 

Durch unsere Arbeit streben wir an: 

  • Den Bereich der Klinischen Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters partizipativ (Kinder- und Jugendbeirat) und mit aktuellen sowie innovativen Forschungs­methoden voranzutreiben, eine Scientist-Practitioner Perspektive zu verkörpern und Nachwuchsforschende zu fördern
  • Valide diagnostische Instrumente für Kinder, Jugendliche und deren Bezugspersonen bereitzustellen, die eine differenzierte Erfassung psychischer Belastungen ermöglichen
  • Evidenz­basierte Interventionen für das Kindes- und Jugendalter zu entwickeln und deren Wirkmechanismen und Wirksamkeit zu evaluieren
  • Mechanismen psychischer Störungen aufzuklären und daraus präventive und therapeutische Ansatzpunkte abzuleiten
  • Zur Prävention von psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter beizutragen
  • Der Gesellschaft verlässliche, systematische und trans­parente State-of-the-Art-Forschung zur Verfügung zu stellen (Open Science, professionelle Fehlerkultur)
Forschungs­verbund für die Koordination der Datenerhebung und -auswertung an Forschungs-, Lehr- und Ausbildungs­ambulanzen für Psychotherapie (KODAP)

Wir nehmen am unith e. V. getragenen „Projekt zur Koordination der Datenerhebung und -auswertung an Forschungs- und Ausbildungs­ambulanzen für Psychotherapie“ (KODAP) teil. Ziel ist es die Rahmenbedingungen der Behandlungen in den Ambulanzen einzuschätzen und die Wirksamkeit von Psychotherapie zu unter­suchen. 

https://unith.de/forschung/