Bundes­innen­ministerium beruft Prof. Dr. Irena Kogan in den Sachverständigenrat für Integration und Migration

Die Professorin für Soziologie und Gesellschafts­vergleich und ehemalige Direktorin des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) ist seit dem 1. April Mitglied des unabhängigen und interdisziplinären Gremiums der wissenschaft­lichen Politik­beratung.

Die Mannheimer Soziologin Prof. Dr. Irena Kogan ist seit dem 1. April 2026 Mitglied des deutschen Sachverständigenrats für Integration und Migration (SVR). Kogan hat seit 2009 die Professur für Soziologie und Gesellschafts­vergleich an der Fakultät für Sozial­wissenschaften der Universität Mannheim inne. Ihre Forschungs­schwerpunkte liegen in den Bereichen ethnische und soziale Ungleich­heit, Migration und Integration von Zuwandernden und Über­gänge im Jugendalter. Ihre Studien sind vorwiegend komparativ und basieren auf quanti­tativen Methoden der Sozialforschung und der Datenanalyse. Von 2020 bis 2023 war Irena Kogan Direktorin des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES), wo sie seit vielen Jahren forscht und derzeit unter anderem das vom Europäischen Forschungs­rat (ERC) geförderte Projekt „Partner­schafts­bildung von Geflüchteten in Deutschland“ (PARFORM) leitet. Für ihre Grundlagenforschung zu Bildungs- und Berufs­chancen von Migrant*innen erhält Kogan im Sommer 2026 den Landes­forschungs­preis Baden-Württemberg.

Hervorragend qualifizierte und international vernetzte Forscherin
„Mit Irena Kogan gewinnt der SVR eine fach­lich hervorragend qualifizierte und international vernetzte Forscherin. Sie wird mit ihrer Expertise den Sachverständigenrat bereichern“, sagt der SVR-Vorsitzende Prof. Dr. Winfried Kluth. Die Berufung durch das Bundes­ministerium des Innern erfolgte auf Grundlage des Votums einer unabhängigen Findungs­kommission. Irena Kogan folgt auf Prof. Dr. Matthias Koenig, der im Januar nach schwerer Krankheit verstorben ist. 

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