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Modalitäten S-Modul

Die Prüfung erfolgt mündlich und dauert in der Regel 20 Minuten. Etwa die Hälfte der Prüfungs­zeit wird auf die Besprechung von Interventions­maßnahmen in einem spezifischen Phänomen­bereich der Pädagogischen Psychologie verwendet.

Dazu hat die/der Kandidatin/Kandidat ein spezifisches Interventions­programm aus dem Bereich der Pädagogischen Psychologie auszuwählen. Es werden folgende Trainings zur Auswahl gestellt:
 

  • FAUSTLOS: Cierpka, M. (2001). FAUSTLOS - Ein Curriculum zur Prävention von aggressivem und gewaltbereitem Verhalten bei Kindern der Klassen 1 bis 3. Göttingen: Hogrefe.
  • STEP: Dinkmeyer, D. Sr., McKay, G. D., McKay, J. L. & Dinkmeyer, D. Jr. (2006). Step - Das Elternbuch, Leben mit Teenagern. Weinheim: Beltz.
  • THOP: Döpfner, M., Schürmann, S. & Frölich, J. (2013). Therapie­programm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (THOP; 5. Auflage). Weinheim: Beltz.
  • DENKTRAINING: Klauer, K. J. (1989). Denktraining für Kinder I. Göttingen: Hogrefe.
  • HÖREN-LAUSCHEN-LERNEN: Küspert, P. & Schneider, W. (2008). Hören, Lauschen. Lernen. Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter. Würzburger Trainings­programm zur Vorbereitung auf den Erwerb der Schriftsprache (6. Aufl.). Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht.
  • TRAINING MIT AUFMERKSAMKEITS­GESTÖRTEN KINDERN: Lauth G. W. & Schlottke, P. F. (2019). Training mit aufmerksamkeits­gestörten Kindern. Weinheim: Beltz.
  • REATTRIBUTIONS­TRAINING: Ziegler, A. & Schober, B. (2001). Theoretische Grundlagen und praktische Anwendung von Reattributions­trainings. Regensburg: Roderer.
  • TRIPLE-P: 
    1. Marrkie-Dadds, C., Sanders, M. R. & Turner K. M. T. (2009). Das Triple-P-Elternarbeits­buch : der Ratgeber zur positiven Erziehung mit praktischen Übungen. Münster: PAG Institut für Psychologie AG.
    2. Hahlweg, K., Kuschel, A., Miller, Y., Lübcke, A., Köppe, E. & Sanders, M. R. (2001). Prävention kindlicher Verhaltensstörungen: Triple P – ein mehrstufiges Programm zu positiver Erziehung. In S. Walper & R. Pekrun (Hrsg.), Familie und Entwicklung – Aktuelle Perspektiven der Familienpsychologie (S. 405-423). Göttingen: Hogrefe.

Zusätzlich zu dem Training ist in der Prüfung eine Evaluations­studie zu dem Training zu besprechen. Die Evaluations­studie muss in einer pädagogisch-psychologischen Fach­zeitschrift erschienen sein.

 

! Hinweise für mündliche Prüfungen im Modul S im BSc Psychologie im FS 2020 : Maßnahmen COVID 19 !

1. Die mündlichen Prüfungen finden zu den bekannt gegebenen Terminen statt.

2. Alle Trainings können als Spezialthema gewählt werden. An dieser Stelle wird darauf hingewiesen, dass insbesondere Hören-Lauschen-Lernen (Küspert & Schneider, 2008), das Therapie­programm für Kinder mit hyperkinetischem und oppositionellem Problemverhalten (Döpfner, Schürmann & Frölich, 2013) und das Training mit aufmerksamkeits­gestörten Kindern (Lauth & Schlottke, 2019) über die UB als Onlineressourcen zur Verfügung stehen. Alle anderen Trainings lassen sich über das Ausleihzentrum der UB  Mannheim beziehen, das mittlerweile wieder geöffnet ist.

3. Die mündlichen Prüfungen werden entweder in Präsenzform in Mannheim oder Online stattfinden. Wenn es möglich ist, werden wir die mündlichen Prüfungen unter Beachtung entsprechender Vorsichtsmaßnahmen in Präsenzform durchführen. Wir informieren Sie über die Prüfungs­modalität sobald es möglich ist.

4. Bitte senden Sie im FS 2020 Ihren Text nicht in Papierform, sondern spätestens 14 Tage vor der Prüfung direkt via Mail an den- oder die jeweiligen Prüfer oder Prüferin.


[Ausgesetzt im FS 2020, siehe oben: Sprechen Sie Training und Studie spätestens 14 Tage vor der Prüfung mit ihrem Prüfer/ihrer Prüferin ab und senden Sie Ihrem Prüfer/ihrer Prüferin die Studie in Papierform zu. Notieren Sie auf dem Deckblatt Ihren Namen, den Tag und die Uhrzeit Ihrer Prüfung.]

Die restliche Zeit der Prüfung prüfen wir Überblickswissen zu Beratung, Intervention, Beurteilung und Evaluation im Bereich der Pädagogischen Psychologie. Als Vorbereitung dient die folgende Überblicksliteratur:

Beraten & Intervenieren

  • Fries, S. & Souvignier, E. (2015). Training. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S. 401-419). Heidelberg: Springer.
  • Hofer, M. (1996). Das Verhältnis von Theorie und Praxis im psychologischen Beratungs­handeln. In B.-J. Ertelt & M. Hofer (Hrsg.). Theorie und Praxis der Beratung (S. 5-40). Nürnberg: IAB.
  • Hager, W. & Hasselhorn, M. (2000). Psychologische Interventions­maßnahmen: Was sollen sie bewirken können? In W. Hager, J.-L. Patry & H. Brezing (Hrsg.), Evaluation psychologischer Interventions­maßnahmen. Standards und Kriterien (S. 41-85). Bern: Huber.
  • Pikowsky B. & Wild, E. (2009). Pädagogisch-Psychologische Beratung. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S. 429-454). Heidelberg: Springer. 


Beurteilen & Evaluieren

  • Drechsel, B., Prenzel, M. & Seidel, T. (2015). Nationale und internationale Schulleistungs­studien. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S. 343-368). Heidelberg: Springer.
  • Köller, O.. (2015). Evaluation pädagogisch-psychologischer Maßnahmen. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S. 329-342). Heidelberg: Springer.
  • Spinath, B., & Brünken, R. (2016). Evaluation von Hochschul­lehre. In B. Spinath & R. Brünken (Hrsg.),Pädagogische Psychologie – Diagnostik, Evaluation und Beratung (S. 238-259). Göttingen: Hogrefe
  • Wilhelm, O. & Kunina-Habenicht, O. (2015). Pädagogisch-psychologische Diagnostik. In E. Wild & J. Möller (Hrsg.), Pädagogische Psychologie (S. 305-328). Heidelberg: Springer