Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


„Ich esse nichts, was Augen hat“

Je mehr wir einem Fleischgericht das ursprüngliche Tier ansehen, desto weniger wollen wir es essen.

AutorIn
Anne Landhäußer

Wir Menschen essen gerne „Fleisch“. Hierzulande liegt der Durchschnittskonsum laut Statistischem Bundesamt bei 60 Kilogramm pro Jahr. Was wir Menschen dagegen nicht so gerne essen, sind „tote Tiere“.

„Es ist echt anstrengend, immer so viel besser als andere zu sein“

"Bescheidenheitsprahlen" ist eine Form der Selbstdarstellung, bei der sowohl die Sympathie des Gegenübers gewonnen als auch Kompetenz vermittelt werden soll – oft bewirkt es jedoch genau das Gegenteil.

AutorIn
Vanessa Borytzka

Egal ob im Bewerbungsgespräch, beim ersten Date oder in Freundschaften – Selbstdarstellung ist allgegenwärtig und stellt eine soziale Fähigkeit dar.

Vorstellungskraft als Mittel gegen Dehumanisierung?

Die Vorstellung, mit einer anderen Gruppe in einen positiven Kontakt zu kommen, kann die Wahrnehmung der Menschlichkeit dieser Gruppe erhöhen.

AutorIn
Alex Nick

Im Alltag begegnen uns häufig Vorurteile gegenüber Gruppen. Vielleicht haben auch Sie bereits die Erfahrung gemacht, dass Vorurteile nicht mit der Realität übereinstimmen müssen und sich sogar durch den Kontakt mit Personen der anderen Gruppe abbauen lassen.

Die Reise zum Ich

Ein längerer Auslandsaufenthalt kann zu einem klareren Selbstbild beitragen und dadurch zu mehr Klarheit bezüglich der beruflichen Laufbahn verhelfen.

AutorIn
Linda Mössinger

In der heutigen Zeit sind Auslandsaufenthalte nahezu selbstverständlich. Beispielsweise brechen unzählige junge Erwachsene nach der Schule auf, um für einige Zeit die Welt zu bereisen. Die Gründe dafür?

Natürlich esse ich kein Fleisch … oder vielleicht doch?

Je politisch konservativer Personen eingestellt sind, die sich vegetarisch oder vegan ernähren, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie zum Fleischkonsum zurückkehren.

AutorIn
Kirsten Wünsche

In Deutschland ernähren sich zwischen fünf und zehn Prozent der Bevölkerung vegetarisch (also unter Verzicht auf Fleisch und Fisch) oder vegan (also unter Verzicht auf sämtliche tierische Produkte). Die Tendenz ist steigend.

Politisch verschieden – gemeinsam vermeidend

Politisch liberale und politisch konservative Menschen haben etwas gemeinsam: die Motivation, Informationen, die ihrer eigenen Meinung widersprechen, zu meiden.

AutorIn
Gabriela Küchler

Seit Oktober 2017 ist mit dem Inkrafttreten des Eheöffnungsgesetzes die Eheschließung zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren in Deutschland möglich. Egal, welche Meinung Sie vertreten - wären Sie bereit, sich die Argumente der Gegenseite anzuhören?

Merci, dass es Dich gibt!

Dankbarkeit tut gut – sowohl dem, der sie zeigt als auch dem, der sie erhält. Die positive Wirkung für den/die Empfänger/in scheinen wir jedoch oft zu unterschätzen, was dazu führt, dass wir eher einmal zu wenig als einmal zu viel zeigen, dass wir jemandem dankbar sind.

AutorIn
Lucia Boileau

Wann haben Sie zuletzt einem lieben Menschen einfach mal „Danke“ gesagt? Ihnen wird bestimmt eine Person einfallen, der Sie für etwas dankbar sind, aber vielleicht nicht so schnell eine Situation, in der Sie das auch zum Ausdruck gebracht haben.

Unmoralisch – also inkompetent?

Wenn sich eine Person unmoralisch verhält, wird sie weniger kompetent eingeschätzt, da sie für wenig sozial intelligent gehalten wird.

AutorIn
Mathias Twardawski

Wichtige Bausteine einer Bewerbung sind heutzutage nicht nur gute Zeugnisse, ein lückenloser Lebenslauf und ein überzeugendes Anschreiben. Auch der Auftritt im Netz ist ein immer bedeutsamerer Faktor bei der Jobsuche geworden.

Utopien braucht das Land

Das Vorstellen einer idealen Gesellschaft kann die Bereitschaft zu gesellschaftlichem Engagement fördern.

AutorIn
Kati Leweke

Vorstellungen einer idealen Gesellschaft – sogenannte Utopien – umfassen beispielsweise eine Gesellschaft ohne Armut oder ohne Gewalt. Die meisten Utopien sind allerdings nur schwer oder gar nicht in die Wirklichkeit umzusetzen.

Durch den Glauben an einen freien Willen zufriedener am Arbeitsplatz?

Zwischen dem Glauben an einen freien Willen und Arbeitszufriedenheit besteht ein positiver Zusammenhang, der über Autonomieempfinden vermittelt wird.

AutorIn
Deniz Dericioglu

Die Diskussion über die Existenz eines freien Willens wird seit der Antike geführt und ist oft philosophischer Natur. Einen freien Willen zu haben, bedeutet, frei handeln zu können und uneingeschränkt die Wahl zwischen verschiedenen Handlungsoptionen zu haben.