Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Gemeinsam sind wir stark – auch wenn wir dabei alleine sind!

Allein das Gefühl, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten, kann bei der Bewältigung einer Aufgabe zu mehr Motivation, Ausdauer und Freude an der Arbeit führen.

AutorIn
Jana Villioth

Die Zusammenarbeit mit unseren Mitmenschen spielt eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft – ob beim Sandburgenbauen in der Kindheit, einem Fußballspiel im Team oder der gemeinsamen Gründung eines Unternehmens. Vieles wäre allein gar nicht denkbar.

Gut, besser, am besten – und dann?

Bei Entscheidungen die Beste anstatt nur eine hinreichend gute treffen zu wollen, kann in anderen Situationen zu mehr Unzufriedenheit und Bedauern führen, wenn das Ergebnis nicht optimal ist.

AutorIn
Mona Salwender

„Das beste Produkt auf dem Markt – greifen Sie zu“. „Die beste Altersvorsorge – zögern Sie nicht“. Die Betonung in unserer Gesellschaft liegt auf dem Superlativ; ständig werden wir mit dem Streben nach dem Besten konfrontiert. Doch ist es kaum möglich, immer das Beste zu erreichen.

Hungrig? Wie wäre es mit einer neuen Tasche?!

Hungergefühle können dazu führen, dass man nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch andere, nicht essbare Produkte lieber kaufen möchte.

AutorIn
Dennis Uhrig

Tina ist in der Stadt unterwegs und bemerkt, dass ihr Bauch grummelt. Sie kauft sich in der nächsten Bäckerei eine Brezel. Auch am nächsten Tag ist Tina unterwegs und bekommt Hunger.

Rote Rivalinnen: Wie die Farbe Rot unsere Wahrnehmung von Treue und Konkurrenzdenken beeinflusst

Rotgekleideten Frauen wird eher sexuelle Bereitschaft und Freizügigkeit zugeschrieben als Frauen in alternativen Farben. Zudem werden sie von anderen Frauen eher als potentielle Rivalinnen erlebt.

AutorIn
Andre Rose

Rot macht sexy - zumindest aus Sicht vieler Männer. Das Gefühl von Liebe und Leidenschaft wird häufig mit der Farbe Rot assoziiert. Doch ziehen Frauen  in roter Kleidung wirklich nur die Aufmerksamkeit der Männer auf sich oder gar auch Missgunst auf Seiten anderer Frauen?

 

Gib mir viel, dann bin ich viel!

Je stärker Kinder von ihren Eltern mit materiellen Gütern belohnt oder mit dem Entzug solcher Güter bestraft werden, desto ausgeprägter ist ihre materialistische Einstellung im Erwachsenenalter.

AutorIn
Annika Otto

Bewundern Sie Menschen, die teure Häuser und Autos besitzen? Möchten Sie Dinge, die andere Personen beeindrucken, gerne Ihr Eigen nennen? Je stärker Sie diesen Fragen zustimmen, desto materialistischer sind Sie vermutlich eingestellt.

Ich habe nur ein bisschen gemogelt!

Nach einem Teilgeständnis fühlt man sich häufig schlechter als nach einem vollständigen oder gar keinem Geständnis.

AutorIn
Eliane Tröndle

Vielen Menschen fällt es schwer, Fehlverhalten zuzugeben. Plagt einen das schlechte Gewissen allerdings zu sehr, ringt man sich häufig doch zu einem Geständnis durch, in der Hoffnung, damit seine Schuldgefühle verringern zu können.

„Sauer macht lustig!“ - Und bitter aggressiv?

Der Konsum bitterer Substanzen kann zu erhöhter Feindseligkeit und Aggressivität führen. 

AutorIn
Julian Quevedo Pütter

An einem kalten Wintertag beschließen Pia und Paul, sich einen gemütlichen Abend auf der Couch zu machen. Mit einer großen Tafel Schokolade (Edelbitter!) mummeln sie sich in eine Decke ein und schauen eine romantische Komödie. Klingt nach totaler Entspannung, nicht wahr?

Im Griff der Zeit

Ob wir unsere Aufgaben anhand festgelegter Zeiteinheiten oder anhand des Aufgabenablaufs organisieren, kann unser Gefühl von Kontrolle über unsere Aufgaben und somit auch unser Wohlbefinden beeinflussen. 

AutorIn
H. Klein

Stellen Sie sich vor, Sie planen Ihren morgigen Arbeitstag. Wie verfahren Sie dabei? Planen Sie eher nach festgelegten Zeiteinheiten, also beispielsweise: “10 - 12 Uhr PR-Text verfassen, 13 - 16 Uhr Präsentation vorbereiten“?

Gutes tun durch Nichtstun?

Die Bereitschaft zu spenden kann erhöht werden, wenn die Spende in einer Situation als standardmäßiges und somit auch als häufiges und sozial erwünschtes Verhalten angesehen wird.

AutorIn
Karoline Mikus

Gutes tun, ohne wirklich aktiv werden zu müssen? In Österreich tun dies schon viele, denn dort steht jede Bürgerin und jeder Bürger nach dem Tod automatisch als OrganspenderIn zur Verfügung, außer es wurde zu Lebzeiten Widerspruch eingelegt.