Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Welche Geschenke bringen uns näher?

Ein Geschenk, das persönliche Informationen über die schenkende Person preisgibt, kann die Verbundenheit zwischen schenkender und beschenkter Person stärken.

AutorIn
Dennis Uhrig

Mark ist ratlos: Was soll er seiner Freundin Sarah bloß zum Geburtstag schenken? Er möchte durch das Geschenk gerne die Verbundenheit zwischen ihnen stärken.

Erklärt dem Krebs nicht den Krieg!

Die Verwendung der Metapher „Kampf gegen den Krebs“ kann die Motivation zu gesundheitlich sinnvollen Verhaltenseinschränkungen (z.B. den Verzicht auf Alkohol) verringern, obwohl diese wirksame Faktoren in der Krebsprävention darstellen.

AutorIn
Michael Wagner

Krebstherapie und Krieg haben einige Gemeinsamkeiten, so stehen beide Themen im Zusammenhang mit starkem Leid und berühren Fragen nach Leben und Tod.

Männer essen anders. Frauen auch. Warum?

Geschlechtsstereotype beeinflussen unbewusst unsere Essensvorlieben

AutorIn
Franziska Schmidt

Mädchen tragen rosa, Jungen blau. Frauen sind zart, verständnisvoll und tanzen Ballett. Männer sind stark, kompetent und spielen Fußball. Frauen treffen sich zum Kaffeeklatsch und Männer veranstalten Grillabende. All dies sind weit verbreitete Geschlechtsstereotype.

"Buddha sei mit uns!"

Buddhistische Konzepte fördern Hilfsbereitschaft und Toleranz.

AutorIn
Lydia Simon

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" lautet ein viel zitiertes Wort aus der Bibel, doch kann man sich fragen, ob Religion tatsächlich Hilfsbereitschaft erhöht und Toleranz gegenüber anderen fördert.

Gemeinsam sind wir stark – auch wenn wir dabei alleine sind!

Allein das Gefühl, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten, kann bei der Bewältigung einer Aufgabe zu mehr Motivation, Ausdauer und Freude an der Arbeit führen.

AutorIn
Jana Villioth

Die Zusammenarbeit mit unseren Mitmenschen spielt eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft – ob beim Sandburgenbauen in der Kindheit, einem Fußballspiel im Team oder der gemeinsamen Gründung eines Unternehmens. Vieles wäre allein gar nicht denkbar.

Gut, besser, am besten – und dann?

Bei Entscheidungen die Beste anstatt nur eine hinreichend gute treffen zu wollen, kann in anderen Situationen zu mehr Unzufriedenheit und Bedauern führen, wenn das Ergebnis nicht optimal ist.

AutorIn
Mona Salwender

„Das beste Produkt auf dem Markt – greifen Sie zu“. „Die beste Altersvorsorge – zögern Sie nicht“. Die Betonung in unserer Gesellschaft liegt auf dem Superlativ; ständig werden wir mit dem Streben nach dem Besten konfrontiert. Doch ist es kaum möglich, immer das Beste zu erreichen.

Hungrig? Wie wäre es mit einer neuen Tasche?!

Hungergefühle können dazu führen, dass man nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch andere, nicht essbare Produkte lieber kaufen möchte.

AutorIn
Dennis Uhrig

Tina ist in der Stadt unterwegs und bemerkt, dass ihr Bauch grummelt. Sie kauft sich in der nächsten Bäckerei eine Brezel. Auch am nächsten Tag ist Tina unterwegs und bekommt Hunger.

Rote Rivalinnen: Wie die Farbe Rot unsere Wahrnehmung von Treue und Konkurrenzdenken beeinflusst

Rotgekleideten Frauen wird eher sexuelle Bereitschaft und Freizügigkeit zugeschrieben als Frauen in alternativen Farben. Zudem werden sie von anderen Frauen eher als potentielle Rivalinnen erlebt.

AutorIn
Andre Rose

Rot macht sexy - zumindest aus Sicht vieler Männer. Das Gefühl von Liebe und Leidenschaft wird häufig mit der Farbe Rot assoziiert. Doch ziehen Frauen  in roter Kleidung wirklich nur die Aufmerksamkeit der Männer auf sich oder gar auch Missgunst auf Seiten anderer Frauen?

 

Gib mir viel, dann bin ich viel!

Je stärker Kinder von ihren Eltern mit materiellen Gütern belohnt oder mit dem Entzug solcher Güter bestraft werden, desto ausgeprägter ist ihre materialistische Einstellung im Erwachsenenalter.

AutorIn
Annika Otto

Bewundern Sie Menschen, die teure Häuser und Autos besitzen? Möchten Sie Dinge, die andere Personen beeindrucken, gerne Ihr Eigen nennen? Je stärker Sie diesen Fragen zustimmen, desto materialistischer sind Sie vermutlich eingestellt.

Ich habe nur ein bisschen gemogelt!

Nach einem Teilgeständnis fühlt man sich häufig schlechter als nach einem vollständigen oder gar keinem Geständnis.

AutorIn
Eliane Tröndle

Vielen Menschen fällt es schwer, Fehlverhalten zuzugeben. Plagt einen das schlechte Gewissen allerdings zu sehr, ringt man sich häufig doch zu einem Geständnis durch, in der Hoffnung, damit seine Schuldgefühle verringern zu können.