Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Dinner for one?

Vergnügliche Aktivitäten, die von anderen beobachtet werden können, werden alleine häufig aus Sorge, negativ aufzufallen, gemieden.

AutorIn
Eliane Tröndle

Heutzutage leben viele Menschen als Single oder in Partnerschaften, in denen sich auf die Karriere konzentriert wird und daher weniger Zeit für gemeinsame Unternehmungen bleibt. Somit sind auch immer mehr Menschen auf sich allein gestellt, wenn sie Lust auf Freizeitaktivitäten verspüren.

Stopp, zu viel Information!?

Die Kaufbereitschaft von Individuen mit großem subjektiven Wissen über das Produkt kann niedriger sein, wenn viele anstatt wenige Produktalternativen angeboten werden; bei geringem subjektiven Wissen können viele Produktalternativen dagegen zu höherer Kaufbereitschaft führen. 

AutorIn
Anna Kubat

Im Supermarkt: Fünf Minuten vor Ladenschluss ruft Jans Freundin an und bittet ihn, Kaffee mitzubringen. In dem Tante-Emma-Laden gebe es nur zwei Sorten und sie hätte sich nicht entscheiden können. Ohnehin habe er mehr Ahnung von Kaffee.

Warum wir an die Existenz des freien Willens glauben wollen

Wenn Menschen mit einer unmoralischen im Vergleich zu einer moralisch neutralen Handlung konfrontiert werden, zeigen sie einen verstärkten Glauben an den freien Willen, vermutlich  um ihr erhöhtes Bedürfnis nach Bestrafung der betreffenden Person rechtfertigen zu können.

AutorIn
Laila Nockur

Glauben Sie an die Existenz des freien Willens? Denken Sie also beispielsweise, dass Personen  grundsätzlich frei und bewusst denken und auch handeln können? Viele von Ihnen werden diese Frage vermutlich mit "Ja" beantworten. Wissenschaftlich geklärt ist diese Annahme jedoch bis heute nicht.

Welche Geschenke bringen uns näher?

Ein Geschenk, das persönliche Informationen über die schenkende Person preisgibt, kann die Verbundenheit zwischen schenkender und beschenkter Person stärken.

AutorIn
Dennis Uhrig

Mark ist ratlos: Was soll er seiner Freundin Sarah bloß zum Geburtstag schenken? Er möchte durch das Geschenk gerne die Verbundenheit zwischen ihnen stärken.

Erklärt dem Krebs nicht den Krieg!

Die Verwendung der Metapher „Kampf gegen den Krebs“ kann die Motivation zu gesundheitlich sinnvollen Verhaltenseinschränkungen (z.B. den Verzicht auf Alkohol) verringern, obwohl diese wirksame Faktoren in der Krebsprävention darstellen.

AutorIn
Michael Wagner

Krebstherapie und Krieg haben einige Gemeinsamkeiten, so stehen beide Themen im Zusammenhang mit starkem Leid und berühren Fragen nach Leben und Tod.

Männer essen anders. Frauen auch. Warum?

Geschlechtsstereotype beeinflussen unbewusst unsere Essensvorlieben

AutorIn
Franziska Schmidt

Mädchen tragen rosa, Jungen blau. Frauen sind zart, verständnisvoll und tanzen Ballett. Männer sind stark, kompetent und spielen Fußball. Frauen treffen sich zum Kaffeeklatsch und Männer veranstalten Grillabende. All dies sind weit verbreitete Geschlechtsstereotype.

"Buddha sei mit uns!"

Buddhistische Konzepte fördern Hilfsbereitschaft und Toleranz.

AutorIn
Lydia Simon

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" lautet ein viel zitiertes Wort aus der Bibel, doch kann man sich fragen, ob Religion tatsächlich Hilfsbereitschaft erhöht und Toleranz gegenüber anderen fördert.

Gemeinsam sind wir stark – auch wenn wir dabei alleine sind!

Allein das Gefühl, mit anderen Personen zusammenzuarbeiten, kann bei der Bewältigung einer Aufgabe zu mehr Motivation, Ausdauer und Freude an der Arbeit führen.

AutorIn
Jana Villioth

Die Zusammenarbeit mit unseren Mitmenschen spielt eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft – ob beim Sandburgenbauen in der Kindheit, einem Fußballspiel im Team oder der gemeinsamen Gründung eines Unternehmens. Vieles wäre allein gar nicht denkbar.

Gut, besser, am besten – und dann?

Bei Entscheidungen die Beste anstatt nur eine hinreichend gute treffen zu wollen, kann in anderen Situationen zu mehr Unzufriedenheit und Bedauern führen, wenn das Ergebnis nicht optimal ist.

AutorIn
Mona Salwender

„Das beste Produkt auf dem Markt – greifen Sie zu“. „Die beste Altersvorsorge – zögern Sie nicht“. Die Betonung in unserer Gesellschaft liegt auf dem Superlativ; ständig werden wir mit dem Streben nach dem Besten konfrontiert. Doch ist es kaum möglich, immer das Beste zu erreichen.