Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Blind vor Neid? Nicht unbedingt!

Während Missgunst unsere Aufmerksamkeit vor allem auf die erfolgreichere Person lenkt, achten wir eher auf Möglichkeiten zur Selbstverbesserung, wenn wir jemanden beneiden. 

AutorIn
Lilly Hartmann

„Das darf doch nicht wahr sein. Sie hat schon wieder eine glatte 1 geschrieben…“ - Vermutlich kennen die meisten von uns diese Situation: Jemand hat eine sehr gute Leistung erzielt und es schleicht sich ein Gefühl von Neid ein.

Unhöfliches Verhalten – Achtung ansteckend!

Wie eine Erkältung können schon unscheinbare negative Verhaltensweisen am Arbeitsplatz für andere Personen ansteckend sein.

AutorIn
Dennis Uhrig

Der Herbst hat begonnen! Das bedeutet bunt gefärbte Blätter, leckere Pilze – aber auch wieder die alljährliche Grippewelle! Ansteckende Krankheiten verbreiten sich meist schnell und es braucht nicht viel, um andere anzustecken.

Zwar weiß ich viel, doch glaube ich, alles zu wissen

Je mehr Expertise eine Person glaubt auf einem bestimmten Gebiet zu haben, desto eher gibt sie an, Wissen über vermeintliche Begriffe aus diesem Gebiet zu besitzen, die in Wahrheit frei erfunden sind.

AutorIn
Daniela Dudescu

Markus ist der Meinung, dass er sich geografisch gut auskennt. Aus diesem Grund fragt ihn Anna, was er über eine bestimmte Stadt weiß. Allerdings weiß Markus nicht, dass Anna sich einen Scherz erlaubt und diese Stadt in Wirklichkeit gar nicht existiert, sondern von ihr erfunden wurde.

Die Last der Selbstkontrolle

Ein hohes im Vergleich zu einem niedrigen Ausmaß an Selbstkontrolle und die damit häufig einhergehende verstärkte Aufgabenverantwortlichkeit können von den betroffenen Personen als Last wahrgenommen werden. 

AutorIn
Dennis Uhrig

Daniel ist ein vorbildlicher Student. Schon zu Semesterbeginn arbeitet er Vorlesungen nach und greift anderen Studierenden unter die Arme. Viele Bekannte verlassen sich darauf, Unterstützung von ihm zu erfahren und vertrauen ihm wichtige Aufgaben an.

Blinde Justitia?

Wer weniger vertrauenswürdig aussieht, wird möglicherweise härter verurteilt - selbst, wenn keine Straftat begangen wurde.

AutorIn
Anelja Kasenow

Vor Gerichtsgebäuden bekommen wir sie häufig zu sehen - Justitia, die römische Göttin der Gerechtigkeit. Ausgestattet mit Waage und Richtschwert, die Augen hinter einer Binde verborgen, ist sie seit der Antike Sinnbild unseres Justizwesens.

Möge die Macht mit dir sein… und Inspiration wird folgen!

Im Vergleich zu weniger mächtigen Personen lassen sich mächtige Menschen stärker von sich selbst als von anderen inspirieren.

AutorIn
André Rose

„Wer mein Vorbild ist? Das bin ICH, zehn Jahre später!“, sagte Schauspieler Matthew McConaughey während seiner Dankesrede bei der Oscarverleihung. Viele Menschen fühlen sich  von Vorbildern  inspiriert und schöpfen daraus Kreativität und Motivation für die Erreichung ihrer Ziele.

Dinner for one?

Vergnügliche Aktivitäten, die von anderen beobachtet werden können, werden alleine häufig aus Sorge, negativ aufzufallen, gemieden.

AutorIn
Eliane Tröndle

Heutzutage leben viele Menschen als Single oder in Partnerschaften, in denen sich auf die Karriere konzentriert wird und daher weniger Zeit für gemeinsame Unternehmungen bleibt. Somit sind auch immer mehr Menschen auf sich allein gestellt, wenn sie Lust auf Freizeitaktivitäten verspüren.

Stopp, zu viel Information!?

Die Kaufbereitschaft von Individuen mit großem subjektiven Wissen über das Produkt kann niedriger sein, wenn viele anstatt wenige Produktalternativen angeboten werden; bei geringem subjektiven Wissen können viele Produktalternativen dagegen zu höherer Kaufbereitschaft führen. 

AutorIn
Anna Kubat

Im Supermarkt: Fünf Minuten vor Ladenschluss ruft Jans Freundin an und bittet ihn, Kaffee mitzubringen. In dem Tante-Emma-Laden gebe es nur zwei Sorten und sie hätte sich nicht entscheiden können. Ohnehin habe er mehr Ahnung von Kaffee.

Warum wir an die Existenz des freien Willens glauben wollen

Wenn Menschen mit einer unmoralischen im Vergleich zu einer moralisch neutralen Handlung konfrontiert werden, zeigen sie einen verstärkten Glauben an den freien Willen, vermutlich  um ihr erhöhtes Bedürfnis nach Bestrafung der betreffenden Person rechtfertigen zu können.

AutorIn
Laila Nockur

Glauben Sie an die Existenz des freien Willens? Denken Sie also beispielsweise, dass Personen  grundsätzlich frei und bewusst denken und auch handeln können? Viele von Ihnen werden diese Frage vermutlich mit "Ja" beantworten. Wissenschaftlich geklärt ist diese Annahme jedoch bis heute nicht.