Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Wie ich denke, so wähle ich

Unser Denkstil kann einen Einfluss auf unsere Einstellungen zu sozialpolitischen Themen haben.

AutorIn
Linda Beck

Mit großer Spannung wird auch hierzulande der Wahlkampf um das amerikanische Präsidentschaftsamt verfolgt. RepublikanerInnen sowie DemokratInnen versuchen mit unterschiedlichen Positionen die WählerInnen zu überzeugen, wobei oftmals unterschiedliche Weltsichten aufeinanderzutreffen scheinen.

„Versetz dich mal in meine Position!“

Das bewusste Einnehmen der Perspektive einer Person mit widersprüchlicher Meinung führt zu mehr Verständnis für deren Standpunkt und trägt dadurch zur Entschärfung von Konflikten bei.

Tim und Mark streiten heftig über Angela Merkels Flüchtlingspolitik. Beide können es nicht begreifen, wie der andere so blind sein kann und nicht erkennt, was das einzig „richtige“ Vorgehen ist.

Ärger, Trauer, Wut: Offen zeigen oder lieber unterdrücken?

Männer, die ihre Gefühle zurückhalten, werden als kompetenter und intelligenter wahrgenommen - bei Frauen ist das Gegenteil der Fall.

AutorIn
Lilly Hartmann

Frank und Sandra arbeiten gemeinsam an einem Projekt. Heute haben sie es ihrem Chef vorgestellt. Dieser war gar nicht begeistert und hat die beiden im Team bloß gestellt.

Tischlein deck dich – mit selbst zubereitetem UND gesundem Essen!

Der Geschmack einer gesunden Mahlzeit wird positiver bewertet, wenn sie selbst zubereitet wurde.

AutorIn
Dennis Uhrig

Heutzutage verwenden Menschen immer weniger Zeit darauf, ihr Essen selbst zuzubereiten. Gleichzeitig ist der Genuss von Fastfood gestiegen. Diese Entwicklung wird mit gesundheitlichen Risiken wie Übergewicht in Verbindung gebracht, weil Fastfood häufig ungesund ist.

Besitzt du noch oder erlebst du schon?

Da Menschen mehr über Erlebniskäufe als materielle Käufe sprechen, ziehen sie langfristig mehr Zufriedenheit daraus. 

AutorIn
Michael Wagner

Max hat vor kurzem sein erstes Monatsgehalt ausbezahlt bekommen. Von dem Geld möchte er sich nun etwas Schönes leisten. In der engeren Auswahl stehen eine Urlaubsreise nach Rom und eine neue Stereoanlage.

„Heute tu’ ich Gutes: Ich spende meine Zeit“

Beim Spenden sind Menschen eher geneigt, ihre Zeit für soziale Zwecke aufzubringen anstatt Geld zu spenden, wenn ihre moralische Identität aktiviert ist. 

AutorIn
Frederike Reutter

Viele Menschen tun etwas Gutes und spenden Geld für einen guten Zweck. Andere nutzen ihre freie Zeit, um sich in Wohltätigkeitsorganisationen zu engagieren. Beides kann ein gutes Gefühl hinterlassen.

With a little help for my friends…

Helfen fördert nicht nur das Wohlbefinden derer, denen geholfen wird, sondern führt auch dazu, dass sich Helfende selbst besser fühlen.
 

AutorIn
Mona Salwender

„Oh, I get by with a little help from my friends“ sang Ringo Starr von den Beatles im Jahr 1967. Frei übersetzt heißt das “mit ein bisschen Hilfe meiner Freunde und Freundinnen komme ich zurecht”. Freunde und Freundinnen können sich auf unterschiedlichste Weise gegenseitig helfen.

Divide et impera - Spalte die Gruppe und beherrsche sie besser?

Führungspersonen verhindern manchmal, dass sich talentierte MitarbeiterInnen mit ihrer Gruppe vernetzen, um ihre eigene Machtposition zu wahren.

AutorIn
Melisa Yurdakul

Teamwork, Kooperation und Zusammenhalt spielen im beruflichen Kontext eine zunehmend wichtige Rolle. Der Erfolg vieler Gruppen hängt davon ab, wie gut einzelne Mitglieder zusammenarbeiten und ihre Handlungen koordinieren.

Neues Jahr, neues Glück.

Durch den Beginn einer neuen Episode im Leben können wir unser „altes Ich“ hinter uns lassen und uns für neue Ziele motivieren.

AutorIn
Rita Heilbock

Warum ist es so beliebt, sich gerade für Neujahr etwas vorzunehmen? Warum wollen wir erst nach der letzten Zigarette dieser Schachtel aufhören zu rauchen und nicht sofort? Und warum wollen Studierende erst im nächsten Semester alles besser machen?

Die Macht der Marke – gleicher Wirkstoff aber unterschiedliche Wirkung?

Medikamente, die nur scheinbar Ibuprofen enthalten, reduzieren Kopfschmerzen stärker, wenn sie als Markenprodukt anstatt als Nachahmungspräparat ausgewiesen sind. 

AutorIn
Dennis Uhrig

Kopfschmerzen sind für viele Menschen eine Last im Alltag. Häufig werden sie deshalb mit Schmerzmitteln bekämpft. Ein Wirkstoff, der hier oftmals zum Einsatz kommt, ist Ibuprofen. Diese Arznei wird zum Beispiel unter dem Markennamen "Nurofen", aber auch als sogenanntes Generikum vertrieben.