Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Glücklich und glücklich gesellt sich gern

Im Gegensatz zu unglücklichen Menschen, ist glücklicheren Menschen die angenehme Gesellschaft anderer wichtiger, als im Vergleich zu diesen besser dazustehen.

AutorIn
Vanessa Runft

Mit wem würden Sie lieber Zeit verbringen - mit Sina, die fröhlich, aber in mancherlei Hinsicht kompetenter ist als Sie, oder mit Christine, die weniger fröhlicher Natur ist, Sie sich aber im Vergleich zu ihr in einer entscheidenden Eigenschaft kompetenter fühlen können?

Ich habe doch bloß die Wahrheit verschwiegen!

Es ist wahrscheinlicher, dass Personen die Wahrheit verschweigen als eine Lüge zu erzählen, um ihren eigenen Nutzen zu erhöhen.

AutorIn
Nicole Heller

Für ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt erhält Leon einen Bonus von seiner Chefin. Da Leon für diesen Erfolg nicht allein verantwortlich war, sollte er die Situation aufklären und den Bonus mit seinen KollegInnen teilen.

Wann Macht zu schlechteren Entscheidungen führt

Gruppen von mächtigen Personen erzielen  schlechtere Arbeitsergebnisse als Gruppen mit weniger Macht, wenn eine Aufgabe viel Koordination erfordert.

AutorIn
Cara Windfelder

Schlagzeilen über gescheiterte Verträge oder Konferenzen in der Politik erreichen uns fast täglich – so braucht man nur einmal einen Blick auf die langen Verhandlungen in internationalen Klimakonferenzen oder in Friedensgesprächen zu werfen.

Komplimente mit fadem Beigeschmack?

Wenn Individuen ein positives Vorurteil hören, nehmen sie automatisch an, dass ihr Gegenüber ihnen gegenüber voreingenommen ist und auch negative Vorurteile hat.

AutorIn
Melissa Montagna

Christian will schon lange mit Lisa ausgehen. Schließlich gibt er sich einen Ruck und offenbart ihr, dass er sie sehr möge und dass er es sehr lobenswert fände wie warmherzig Frauen im Allgemeinen seien. Diese Qualität würde er auch an ihr besonders schätzen.

Ähnlich gleich, ähnlich gut?

Kann man etwas Gewünschtes nicht bekommen, ist es oft befriedigender, zu einer ganz anderen Alternative zu greifen anstatt zu etwas Ähnlichem. 

AutorIn
Melisa Yurdakul

Wer kennt das schon nicht? Man läuft mit großer Vorfreude zum Süßigkeitsschrank, nur um festzustellen, dass die Lieblingsschokolade schon weg ist. Was sollte man nun stattdessen essen? Eine andere Schokolade oder doch lieber etwas ganz anderes?

Ich diskutiere gerne, wenn ihr meine politischen Ansichten teilt!

Personen mit linkspolitischen Ansichten sind eher geneigt, sich öffentlich gegen rechtspopulistische Positionen zu äußern, wenn sie annehmen mit Gleichgesinnten zu sprechen als mit Personen, die eine gegensätzliche Meinung vertreten.

AutorIn
Anna Lenz

Wie konnte es so weit kommen?

„Wie ich schon sagte...“ – überzeugend oder unnötig?

Das mehrmalige Wiederholen von Informationen in Diskussionen kann dazu führen, dass Personen eine bereits bevorzugte Alternative noch mehr bevorzugen.

AutorIn
Dennis Uhrig

In Diskussionsrunden soll erreicht werden, dass andere Diskutierende die eigene Perspektive akzeptieren oder sogar davon überzeugt werden.

Better together

Die Intelligenz einer Gruppe entspricht nicht einfach der durchschnittlichen Intelligenz ihrer Mitglieder, sondern wird durch verschiedene Faktoren wie Gruppenzusammensetzung und -interaktion beeinflusst.

AutorIn
Marie Kunkler

Von klein auf erleben wir Situationen, in denen wir Aufgaben nicht alleine, sondern in der Gruppe lösen – sei es bei der Schnitzeljagd auf dem Kindergeburtstag, während der Gruppenarbeit in der Schule oder in abteilungsübergreifenden Teams am Arbeitsplatz.

Ausländische FreundInnen für ein besseres Image?

Personen, die sich negativ über Menschen ausländischer Herkunft äußern und im gleichen Zug ihre ausländischen Freundinnen und Freunde erwähnen, werden als weniger rassistisch wahrgenommen.

AutorIn
Dennis Uhrig

„Ich bin kein Rassist, ich habe ja selbst viele ausländische Freunde! Aber…“ Als rassistisch angesehen zu werden ist stigmatisierend, weswegen Personen häufig versuchen, ihre Einstellung gegenüber Randgruppenmitgliedern zu verschleiern oder sie selbst nicht als rassistisch anerkennen.

Wenn alle den größten Beitrag leisten

Je größer die Gruppe, desto eher wird der persönliche Beitrag für die Gruppenleistung überschätzt.

AutorIn
Vanessa Runft

Eigentlich können WG-Mitglieder nicht für mehr als 100% der Haushaltsaufgaben verantwortlich sein. Übernimmt Paul in 60% der Fälle das Staubsaugen, scheint Lisa es wohl nur in den verbleibenden 40% zu tun.