Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Du hast mich gerade überzeugt, weil du mich letzte Woche noch für das Gegenteil gewinnen wolltest!

Die eigene Meinung zu wechseln kann mehr überzeugen als konsistent eine Ansicht zu vertreten, wenn die neue Botschaft starke Argumente beinhaltet und man als vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

AutorIn
Tobias Wolf

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie möchten einen Flatscreen kaufen und lassen sich in einem Fachgeschäft beraten. Die verkaufende Person empfiehlt Ihnen ein bestimmtes Gerät. In der Woche darauf besuchen Sie nochmals den Laden.

Allein in der Fremde

Räumliche Mobilität führt zu einer gesteigerten Motivation, das soziale Umfeld zu erweitern.

AutorIn
Nora Frey

Wer hat das nicht schon mal erlebt - ein neuer Lebensabschnitt beginnt, man fängt an zu studieren oder hat einen neuen Job und muss deshalb sein Umfeld verlassen und an einem anderen Ort, vielleicht sogar alleine, neu Fuß fassen.

Die Macht der Gewohnheit

Wenn unsere Willenskraft begrenzt ist, handeln wir verstärkt gemäß unserer Gewohnheiten, was die Erreichung unserer langfristigen Ziele sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

AutorIn
Marius Kristian Schmidt

Warum neigen Menschen dazu, ein verführerisches Stück Kuchen zu essen, obwohl sie sich doch fest vorgenommen hatten Diät zu halten? Diese Frage wird in der Sozialpsychologie gerne mit dem Ressourcenmodell der Willenskraft beantwortet.

Das moralische Kind in uns

Durch Kindheitserinnerungen werden Assoziationen zu moralischer Reinheit geweckt, was wiederum Hilfeverhalten fördern kann.

AutorIn
Dennis Uhrig

Ellenbogengesellschaften geprägt von Egoismus und Konkurrenzdenken sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Hilfeverhalten bleibt hierbei oft auf der Strecke. Es scheint  jedoch einen Weg zu geben, mit dem man ein hilfsbereites Miteinander fördern kann – durch Kindheitserinnerungen!

Ist Schadenfreude wirklich die schönste Freude?

Wer ein geringes Selbstwertgefühl besitzt, neigt nach eigenen Misserfolgen eher zu Schadenfreude.

AutorIn
Annika Schenkluhn

Immer mehr Fernsehsendungen und Tratsch-Zeitschriften nutzen die Freude an Malheuren anderer, um hohe Einschaltquoten oder Verkaufszahlen zu erzielen.

Aufnahmeritual „Verprügeln“

Wieso lassen sich Studierende misshandeln, um Studentenverbindungen anzugehören?

AutorIn
Matthias Blümke

Immer wieder nehmen Studierende in US-amerikanischen Universitäten schwere Aufnahmerituale auf sich, um einer Studentenverbindung beitreten zu können. Diese Rituale können von massivem Alkoholkonsum oder sexuellem Missbrauch geprägt sein.

Verträglichkeit ist nicht gut für’s Gehalt!

Verträgliche Männer verdienen weniger als ihre weniger umgänglichen Kollegen.

AutorIn
Kim-Leonie Büsgen

Verträglichkeit spielt bei zwischenmenschlichen Beziehungen eine wichtige Rolle – mit einer aufrichtigen, kompromiss- und hilfsbereiten Person lebt und arbeitet es sich schließlich besser. Jedoch werden diese Eigenschaften eher von Frauen als von Männern erwartet.

Diät oder Sport?

Persönliche Theorien über die optimale Art der Gewichtsregulation beeinflussen das tatsächliche Gewicht.

AutorIn
Eliane Tröndle

Nicht erst seit dem medialen Aufschrei, der auf die Ergebnisse der Nationalen Verzehrstudie im Jahr 2008 folgte, ist Übergewicht hierzulande ein häufig diskutiertes Problem. Doch was ist der effektivste Weg zur Gewichtsreduktion? Schwitzen im Fitnessstudio oder Pizza durch Gemüse zu ersetzen?

Sind Sie blind?!

Beim Lösen einer anspruchsvollen Aufgabe bemerken Menschen unabhängig von ihrer Expertise oftmals ungewöhnliche Ereignisse nicht.

AutorIn
Stefan Pfattheicher

Kennen Sie das berühmt gewordene Video, bei dem Sie zählen müssen, wie häufig sich die SpielerInnen einer Gruppe gegenseitig den Ball zuwerfen? In diesem Video läuft plötzlich eine als Gorilla verkleidete Person mitten durch das Bild.

Ist Ordnung nur das halbe Leben?

Eine ordentliche Umgebung führt zu eher konventionellem und häufig erwünschtem Verhalten, Unordnung hingegen eher zu unkonventionellem Verhalten, aber damit auch zu Kreativität.

AutorIn
Judith Tonner

Wie sieht es auf Ihrem Schreibtisch aus? Sind Sie eher der ordentliche Typ oder eher unordentlich? Unabhängig von Ihrer Antwort hatten Sie bisher vielleicht auch den Eindruck, dass Ordnung als Ideal angesehen wird, während Unordnung meistens unerwünscht zu sein scheint.