Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Gleicher Geburtstag – gleich viel geschummelt!

Bereits kleine Gemeinsamkeiten mit einer anderen Person können dazu führen, dass man sich in seinen moralischen Einstellungen und dem Verhalten an diese Person anpasst. 

AutorIn
Clara Heißler

Abschreiben bei der Abschlussarbeit – das finden viele verwerflich. Karl-Theodor zu Guttenberg trat zurück, nachdem bekannt wurde, dass seine Doktorarbeit nicht ganz aus der eigenen Feder stammte.

Essen mit Herz

„Intuitives Essen“ geht mit einer guten Wahrnehmung und Beachtung der eigenen Körpersignale einher und kann bei normalgewichtigen Personen mit einem niedrigeren Body-Mass-Index zusammenhängen.

AutorIn
Nadja Müller

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und das neue Jahr hat begonnen. Tina hat nach der Festtagsschlemmerei und dem Silvesterfondue ein schlechtes Gewissen wegen ihrer zugenommenen Kilos. Ihrer Cousine geht es hingegen nicht so.

Gut gelaunt nach Schema F

Personen in positiver Stimmung bewerten die Vertrauenswürdigkeit anderer stärker anhand von Gesichtsmerkmalen als Personen in neutraler Stimmung.

AutorIn
Bianca von Wurzbach

Vermutlich kennen Sie diese Situation: Sie sind auf einer Party und werden einer fremden Person vorgestellt. Sehr schnell entwickeln Sie ein Gefühl dafür, ob Sie diese als vertrauenswürdig einschätzen oder nicht.

Gute Vorsätze für 2013?!

Feste Ziele können uns motivieren, aber auch die Freude am Erleben einer Aktivität verringern. 

AutorIn
Janin Rössel

Ein frohes neues Jahr 2013! Natürlich begehen wir das neue Jahr mit guten Vorsätzen: endlich mehr Sport machen, sich gesünder ernähren und mehr Zeitung lesen!

Du hast mich gerade überzeugt, weil du mich letzte Woche noch für das Gegenteil gewinnen wolltest!

Die eigene Meinung zu wechseln kann mehr überzeugen als konsistent eine Ansicht zu vertreten, wenn die neue Botschaft starke Argumente beinhaltet und man als vertrauenswürdig wahrgenommen wird.

AutorIn
Tobias Wolf

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie möchten einen Flatscreen kaufen und lassen sich in einem Fachgeschäft beraten. Die verkaufende Person empfiehlt Ihnen ein bestimmtes Gerät. In der Woche darauf besuchen Sie nochmals den Laden.

Allein in der Fremde

Räumliche Mobilität führt zu einer gesteigerten Motivation, das soziale Umfeld zu erweitern.

AutorIn
Nora Frey

Wer hat das nicht schon mal erlebt - ein neuer Lebensabschnitt beginnt, man fängt an zu studieren oder hat einen neuen Job und muss deshalb sein Umfeld verlassen und an einem anderen Ort, vielleicht sogar alleine, neu Fuß fassen.

Die Macht der Gewohnheit

Wenn unsere Willenskraft begrenzt ist, handeln wir verstärkt gemäß unserer Gewohnheiten, was die Erreichung unserer langfristigen Ziele sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann.

AutorIn
Marius Kristian Schmidt

Warum neigen Menschen dazu, ein verführerisches Stück Kuchen zu essen, obwohl sie sich doch fest vorgenommen hatten Diät zu halten? Diese Frage wird in der Sozialpsychologie gerne mit dem Ressourcenmodell der Willenskraft beantwortet.

Das moralische Kind in uns

Durch Kindheitserinnerungen werden Assoziationen zu moralischer Reinheit geweckt, was wiederum Hilfeverhalten fördern kann.

AutorIn
Dennis Uhrig

Ellenbogengesellschaften geprägt von Egoismus und Konkurrenzdenken sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Hilfeverhalten bleibt hierbei oft auf der Strecke. Es scheint  jedoch einen Weg zu geben, mit dem man ein hilfsbereites Miteinander fördern kann – durch Kindheitserinnerungen!

Ist Schadenfreude wirklich die schönste Freude?

Wer ein geringes Selbstwertgefühl besitzt, neigt nach eigenen Misserfolgen eher zu Schadenfreude.

AutorIn
Annika Schenkluhn

Immer mehr Fernsehsendungen und Tratsch-Zeitschriften nutzen die Freude an Malheuren anderer, um hohe Einschaltquoten oder Verkaufszahlen zu erzielen.

Aufnahmeritual „Verprügeln“

Wieso lassen sich Studierende misshandeln, um Studentenverbindungen anzugehören?

AutorIn
Matthias Blümke

Immer wieder nehmen Studierende in US-amerikanischen Universitäten schwere Aufnahmerituale auf sich, um einer Studentenverbindung beitreten zu können. Diese Rituale können von massivem Alkoholkonsum oder sexuellem Missbrauch geprägt sein.