Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


„Nach einer wahren Begebenheit“

Untypische Geschichten erscheinen für das Gegenüber plausibler, wenn zuvor auf den Wahrheitsgehalt der Erzählung hingewiesen wird.

AutorIn
Kati Leweke

Menschen erzählen von Natur aus gerne Geschichten. Dies hat eine wichtige soziale Funktion. So fördert Geschichtenerzählen zum Beispiel die zwischenmenschliche Interaktion und beeinflusst, wie Menschen ihre Realität konstruieren.

Wir wünschen einen schönen Winter und guten Start ins neue Jahr!

AutorIn
"Forschung erleben" - Team

Wir befinden uns zurzeit in einer kurzen Feiertagspause. Ab dem 10. Januar sind wir wieder mit spannenden Einblicken in die Sozialpsychologie für Sie da.

Kommen Sie gut ins neue Jahr!

 

Herzliche Wintergrüße

Ihr "Forschung erleben" – Team 

Gelangweilt? Mit HeldInnen von Sinnlosigkeit zu Sinnhaftigkeit

Die Zuwendung zu HeldInnen kann bei Neigung zur Langeweile neuen (Lebens-)Sinn stiften.

AutorIn
Sarah Schneider

Bereits Goethe schrieb: „Langeweile ist ein böses Kraut, aber auch eine Würze, die viel verdaut.“ Langeweile ist ein Zustand, der den meisten Menschen wohl tatsächlich nicht sehr beliebt ist.

Verrät unser Äußeres mehr über uns, als wir denken?

Personen aus der eigenen Kultur kann anhand eines Fotos überzufällig häufig der richtige Name zugeordnet werden.

AutorIn
Clara Brossmann

Für viele werdende Eltern ist es eine schwierige Aufgabe, einen passenden Namen für ihr Kind zu finden.  Der Name sollte möglichst schön klingen und häufig auch noch eine bestimmte Bedeutung haben.

Wikipedia – emotional statt objektiv?

Wikipedia-Artikel können sich je nach Ursache von Ereignissen darin unterscheiden, welche emotionalen Wörter zur Beschreibung des Ereignisses verwendet werden.

AutorIn
Katrin Bayer

Emotionale Reaktionen auf Naturkatastrophen oder Terroranschläge sind verständlich in sozialen Netzwerken oder Gesprächen. Objektive Berichte sollten dagegen frei von emotionalem Einfluss sein.

„Bist du nicht auf meiner Seite, dann bist du gegen mich!“

Bleibt eine befreundete Person bei einem Konflikt mit Dritten unparteiisch, kann dies der Freundschaft genauso schaden, als hätte sie Stellung für die Gegenseite bezogen.

AutorIn
Mathias Twardawski

Schon in der Bibel steht geschrieben: „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ (Evangelium nach Matthäus, 12:30). Dieser Leitsatz beruht auf der Annahme, dass nur diejenigen, die sich auf unsere Seite stellen, uns gegenüber loyal sind.

Haben die Armen weniger oder die Reichen mehr?

Größere ökonomische Ungleichheiten werden als unrechtmäßiger wahrgenommen, wenn dargestellt wird, dass die Armen weniger haben als die Reichen.

AutorIn
Laila Nockur

Im Jahr 2016 besaßen die weltweit 8 reichsten Menschen schätzungsweise so viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, also 3,6 Milliarden Menschen zusammen.

Liebe deine Feinde! – Leichter als gedacht?

Vermeidungstendenzen anderen gegenüber scheinen leichter abzugewöhnen zu sein als Annäherungstendenzen.

AutorIn
Friederike Busse

Schon die Bibel sagt: „Liebe deine Feinde“. Doch wie schwierig ist das in die Tat umzusetzen!? Es muss nicht einmal eine tiefe Ablehnung jemandem gegenüber sein.

Wer viel hat der gibt nicht gern?

Ein wirksamer Spendenaufruf muss zum Selbstkonzept der angesprochenen Person passen

AutorIn
Dennis Uhrig

Im internationalen Vergleich zwischen Nationen gibt es erhebliche Unterschiede in der Spendenbereitschaft. Auch innerhalb einer Gesellschaft ist das Spendenverhalten oft unterschiedlich. Wer von uns gibt viel, und wer gibt eher wenig?

„Man ist, was man isst?!“ – Scharfes Essen und aggressive Gedanken

Drei empirische Studien zeigen, dass scharfes Essen und Aggressionen gedanklich miteinander assoziiert sind.

AutorIn
Miriam Alexandra Nick

Ein Zitat aus einer der grundlegenden Schriften für den Hinduismus, das in Form von Sprichwörtern in Indien sehr verbreitet ist, besagt, dass: “Katv-amla-lavanaty-usna-tiksna-ruksa-vidahinah/ahara rajasasyesta duhkha-sokamaya-pradah.” [Essen, das zu bitter, zu süß, salzig, scharf, trocken und bre