Wussten Sie...?!

In dieser Rubrik veröffentlichen wir jede Woche neue interessante Forschungsbefunde aus der Sozialpsychologie


Wikipedia – emotional statt objektiv?

Wikipedia-Artikel können sich je nach Ursache von Ereignissen darin unterscheiden, welche emotionalen Wörter zur Beschreibung des Ereignisses verwendet werden.

AutorIn
Katrin Bayer

Emotionale Reaktionen auf Naturkatastrophen oder Terroranschläge sind verständlich in sozialen Netzwerken oder Gesprächen. Objektive Berichte sollten dagegen frei von emotionalem Einfluss sein.

„Bist du nicht auf meiner Seite, dann bist du gegen mich!“

Bleibt eine befreundete Person bei einem Konflikt mit Dritten unparteiisch, kann dies der Freundschaft genauso schaden, als hätte sie Stellung für die Gegenseite bezogen.

AutorIn
Mathias Twardawski

Schon in der Bibel steht geschrieben: „Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich“ (Evangelium nach Matthäus, 12:30). Dieser Leitsatz beruht auf der Annahme, dass nur diejenigen, die sich auf unsere Seite stellen, uns gegenüber loyal sind.

Haben die Armen weniger oder die Reichen mehr?

Größere ökonomische Ungleichheiten werden als unrechtmäßiger wahrgenommen, wenn dargestellt wird, dass die Armen weniger haben als die Reichen.

AutorIn
Laila Nockur

Im Jahr 2016 besaßen die weltweit 8 reichsten Menschen schätzungsweise so viel wie die ärmere Hälfte der Menschheit, also 3,6 Milliarden Menschen zusammen.

Liebe deine Feinde! – Leichter als gedacht?

Vermeidungstendenzen anderen gegenüber scheinen leichter abzugewöhnen zu sein als Annäherungstendenzen.

AutorIn
Friederike Busse

Schon die Bibel sagt: „Liebe deine Feinde“. Doch wie schwierig ist das in die Tat umzusetzen!? Es muss nicht einmal eine tiefe Ablehnung jemandem gegenüber sein.

Wer viel hat der gibt nicht gern?

Ein wirksamer Spendenaufruf muss zum Selbstkonzept der angesprochenen Person passen

AutorIn
Dennis Uhrig

Im internationalen Vergleich zwischen Nationen gibt es erhebliche Unterschiede in der Spendenbereitschaft. Auch innerhalb einer Gesellschaft ist das Spendenverhalten oft unterschiedlich. Wer von uns gibt viel, und wer gibt eher wenig?

„Man ist, was man isst?!“ – Scharfes Essen und aggressive Gedanken

Drei empirische Studien zeigen, dass scharfes Essen und Aggressionen gedanklich miteinander assoziiert sind.

AutorIn
Miriam Alexandra Nick

Ein Zitat aus einer der grundlegenden Schriften für den Hinduismus, das in Form von Sprichwörtern in Indien sehr verbreitet ist, besagt, dass: “Katv-amla-lavanaty-usna-tiksna-ruksa-vidahinah/ahara rajasasyesta duhkha-sokamaya-pradah.” [Essen, das zu bitter, zu süß, salzig, scharf, trocken und bre

Immer habe ich es schwerer als die anderen!

Eigene Hindernisse im Leben werden häufig in ihrem Ausmaß überschätzt, weil sie leicht erinnert werden.

AutorIn
Maria Douneva

Nicht selten meinen Geschwisterkinder, ihre Schwester oder ihr Bruder habe mehr Freiheiten gehabt, mehr Lob und weniger Bestrafungen erfahren und sei auch insgesamt von den Eltern bevorzugt worden.

Was unser Lachen über unseren sozialen Status verrät

Personen mit hohem und niedrigem sozialen Status unterschieden sich in ihrer Art zu lachen.

AutorIn
Anja Spechtner

Wir Menschen lachen in ca. 95% all unserer Konversationen. Dabei lachen wir auf verschiedene Arten und aus verschiedenen Gründen, zum Beispiel weil wir amüsiert sind oder Zustimmung signalisieren möchten.

Großer Mund – große Wirkung?!

Hohe Führungskräfte mit breiteren Mündern werden als fähiger bewertet und scheinen auch tatsächlich besonders erfolgreich zu sein.

AutorIn
Corinna Henne

Hohe Führungskräfte werden in der Regel nicht in ihre Stelle geboren, sondern dafür ausgewählt. Die Auswahlprozesse können hierbei unterschiedlich komplex sein – in jedem Fall spielt die Bewertung durch andere eine entscheidende Rolle.

Ist Öko nichts für „echte Männer“?

Männer meiden umweltfreundliche Produkte und Verhaltensweisen, da diesen ein weibliches Image anhaftet.  

AutorIn
Julia Winkler

Sei es das Vermeiden von Plastik im Alltag, der Verzicht auf das Auto oder Fleischkonsum – angesichts von Klimawandel und Umweltverschmutzung ist ein Überdenken des eigenen Lebensstils wichtiger denn je.